Archive for the ‘Vorrat’ Category

Gemüse der Saison stellt sich vor: Rotkraut

Friday, December 17th, 2010

Alle Jahre wieder …. wird an Weihnachten eine Ente oder Gans mit Knödeln und Rotkraut serviert. Das Wintergemüse gibt es in Dosen, Gläsern und Beuteln, geschnitten, gewürzt, für die Mikrowelle oder den Dampfdrucktopf zu kaufen. Für jeden Koch etwas. Aber halt: Was ist denn dieser lila-dunkle Kopf Kohl, den es auf dem Markt gibt? Ha! Rotkraut. So sieht der en nature also aus. Und weil frisches Rotkraut nicht nur lecker, sondern auch gesund ist, gibt es hier das Rezept für selbstgemachtes, klassisches Rotkraut. Bon Appetit.

Zutaten für einen mittelgroßen Kopf

1-2 Äpfel, alternativ 4 EL Apfelmus
1 Zwiebel, geschält
8 Gewürznelken
1 Stange Zimt
4 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
3 EL Zucker
2 EL vegetarischer Apfelschmalz aus dem Bioladen
2 EL Balsamicoessig
500 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
Salz
2 EL Brombeermarmelade
etwas Öl

Rotkraut vierteln und in feine Streifen schneiden. Zwiebel mit Nelken spicken. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. 2 EL Apfelschmalz und 1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Den Zucker darin karamelisieren, Rotkohl dazugeben und kurz anbraten. Mit 2 EL Essig ablöschen, Brühe dazugeben. Dann Gewürze, gespickte Zwiebel und den Apfel bzw. Apfelmus dazugeben und auf niedriger Flamme mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Wer es gern knackig mag, lässt das Kraut entsprechend kürzer kochen. Abschmecken und salzen.

Tipp: Am allerbesten schmeckt Rotkraut aufgewärmt. Daher kann das Kraut auch schon am Vortag vorbereitet werden und muss vor dem Verzehr dann nurnoch warmgemacht werden. Beim Aufwärmen 2 EL Brombeermarmelade dazugeben, für einen extra Kick. Reste lassen sich prima einfrieren.

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Backnachmittag: Muffins mit eingekochten Pflaumen

Monday, September 13th, 2010

Eine Gemeinschaftsproduktion dreier Generationen: Muffins mit eingekochten Pflaumen und Streusel. Perfekte Regenwetterbeschäftigung für Kleinkinder, leckeres Mitbringsel für Parties oder einfach so zum Frühstück. Love yourself!

Grundrezept für 4 Personen


Menge in Rezept-Bild: für 2 Personen!!

100 g Pflanzencreme (oder Magarine)
100 g Zucker
2 EL Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
2 TL Backpulver
3 EL Joghurt oder saure Sahne
1 Glas eingekochte Pflaumen oder frische Ware

Pflaumen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Saft dabei nicht wie hier gezeigt zum Teil auf der Arbeitsplatte, sondern in einem geeigneten Gefäß auffangen.

Eier, Zucker, Vanillezucker sowie Pflanzencreme in eine Schüssel geben.

Von Küchengesell’ mit Maschine schön schaumig rühren lassen.

Mehl, Backpulver, Mandeln sowie Joghurt dazugeben.

Unterrühren.

Teig von Konditoreifachkraft in vorbereitete Muffinförmchen verteilen lassen, Teig mit je zwei Pflaumen belegen. Ofen auf 175° Grad vorheizen.

Nun noch schnell die Streusel fertigen. Dazu 100 g Mehl, 100 g Magarine oder weiche Butter, 100 g Zucker sowie zwei Handvoll Instant- oder normale Haferflocken zu Streuseln verkneten. Großzügig über die Muffins geben.

Nun für ca. 35 Minuten ab in den Ofen. Die fertigen Muffins abkühlen lassen, währenddessen Kaffee oder Tee kochen, Kind säubern, Füße hochlegen. Bon Appetit!

Restetipp: Aus übrig gebliebenen Pflaumen und Streuseln einen Plum Crumble machen. Dazu die Pflaumen in eine Auflaufform geben, mit den Streuseln bedecken und bei 180° Grad im Ofen ca. 15 Minuten knusprig überbacken. Noch heiß mit einem Klecks Vanilleeis als Nachspeise genießen. Yum!

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Tomatensugo á la Violetta

Friday, August 20th, 2010

Nach unzähligen Gläsern von Fertignudelnsoßen hatte ich mein Erweckungserlebnis: Tomatensugo á la Violetta. Ein altes Familienrezept aus Italien, dank dessen ich endgültig Abschied von Mirakoli und Co genommen habe. Violetta brachte mir außerdem eine der Grundregeln der Italienischen Küche bei: Zu Knoblauch gehört Oregano, zu Zwiebel Basilikum!

Nun ist August Tomatenmonat, also ran an die Töpfe und Tomatensoße einkochen. Man weiß ja, wie Tomaten im Winter schmecken. Eben, garnicht.

Die Zutaten (für ca. 2,5 Liter)

3,8 kg Tomaten, reif und saftig
5 Knoblauchzehen, zerhackt
mehrere Zweige Oregano
Meersalz
Pfeffer
Olivenöl

Die Zubereitung

Tomaten waschen und halbieren bzw. vierteln. Nicht häuten! Dann 3 EL Olivenöl im größtmöglichen Topf (Ratatouillegröße) erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen, nach einer Weile Oregano dazu geben.

Tomaten dazu. Wenn sich unten die erste Soße gebildet hat, Platte herunterschalten, Deckel auf den Topf und Tomaten bei kleiner bis mittlerer Hitze zerkochen. Nun heißt es Geduld haben: das Ganze muss mindestens 3 h einkochen! Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Nach drei Stunden Sugo mit Salz sowie Pfeffer abschmecken, etwas abkühlen lassen und durch ein Sieb passieren. Danach nochmal kurz aufkochen und in heiß ausgespülte Einweck- oder Gurkengläser geben. Diese dann ca. 15 Minuten im Wasserbad einkochen (Einkochverfahren siehe Ratatouille).

Tipp: Wer es gerne scharf mag, kann mit ein bis zwei Chilies aus dieser Soße auch eine feine Arrabiata machen. Die Chilies gleich zu Beginn des Kochvorgangs hinzugeben. Buon Appetito!

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Zucchini gefüllt mit Rinderhack und gemischten Brotresten

Tuesday, June 1st, 2010

Diese Woche gab es bei Aldi ziemlich günstig Zucchini. Gefüllte Zucchini sind für mich ein klassisches Sommeressen, das nach Italien, Sonne und Meer schmeckt. Wishful thinking. Aber man darf ja träumen und außerdem hatte ich damit auch eine Verwendung für meine kümmerlichen Brotreste, die noch zu Hause lagen. Also gab es als nahrhaftes Abendbrot Zucchini gefüllt mit Rinderhack und gemischten Brotresten.


Zutaten für 4 Zucchini bzw. 8 gefüllte Hälften

altes Brot und Brötchen, ca. eine Handvoll
250g Rinderhack
1 Zwiebel,
1 Knoblauchzehe
1 Dose Tomaten
Salz
Pfeffer
1 EL frische Petersilie (alternativ Tiefkühlprodukt)
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
2 EL Parmesan

Der traurige Rest

Das altbackene Brot bzw. Brötchen sehr kleinschneiden, in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken. Durchziehen lassen. Währenddessen die Zucchini kurz vorgaren. Ich habe dazu energiesparender Weise die Mikrowelle verwendet: 5 min bei 600 Watt. Man kann sie aber auch 5 min in kochendem Wasser angaren. Danach abkühlen lassen.

Die Tomatensoße

Nun die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken. Das Olivenöl in einer Pfanne, die groß genug ist später 8 Zucchinihälften aufzunehmen, erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch goldgelb andünsten, dann Tomaten aus der Dose dazugeben und alles bei kleiner Hitze zu einer geschmeidigen Tomatensoße einkochen lassen. Währenddessen…

abgekühlte Zucchini aufschneiden, mit einem Teelöffel aushöhlen, das entnommene Fruchtfleisch kleinschneiden und in einer größeren Schüssel beiseite stellen.

Die Füllung

Dann in einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen und darin das Rinderhack krümelig anbraten.

Wenn dieses etwas abkühlt ist, die in Wasser eingeweichten Brotstückchen gut ausdrücken und zum Fruchtfleisch geben. Angebratenes Hackfleisch, klein geschnittene Petersilie sowie 2 EL Parmesan dazu und gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zucchini füllen und in die Tomatensoße setzen. Ich habe Reste der Füllung noch nachträglich auf die Hälften gehäuft, als die Zucchini bereits in der Pfanne lagen. Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 30 min garen. Man erkennt durchgegarte Zucchini übrigens am glasigen Fruchtfleisch. Auf obigem Foto sind sie also noch so gut wie roh.

Hier dann nicht mehr. Bei uns gab es dazu Karoffelpüree und Salat, um das Gericht kleinkindgerecht zu machen. Aber die gefüllten Zucchini schmecken auch einfach nur mit Baguette ganz fantastisch. Bon Appetit.

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Meine vegetarische Moussaka mit Kartoffeln

Thursday, May 20th, 2010

Beim Aldi gab es letzte Woche sehr günstige Auberginen. Manche behaupten Aubergine schmecke nach nichts, aber gerade ihre zurückhaltende Note macht sie so vielseitig verwendbar. Aus Rezeptbestandteilen meiner vegetarischen Lasagne, ein paar Inspirationen aus meinem griechischen Kochbuch sowie einer Handvoll Kartoffeln habe ich daraus einen Auflauf gemacht.

Das braucht man für 3-4 Personen:

8 mittelgroße Kartoffeln
1,5 Auberginen

Die Auberginen in Scheiben schneiden, in einer Schüssel mit Wasser und Salz bedecken, ziehen lassen. Die Kartoffeln waschen, als Pellkartoffeln ca. 30 min kochen bis sie so gut wie gar sind. Währenddessen die fleischlose Sauce zubreiten.

Die fleischlose Sauce:

1 Dose Tomaten
1/2 Packung Feta, gewürfelt
1 Handvoll Rosinen oder Korinthen
1 Handvoll gehackter Pinienkerne, alternativ Sonnenblumenkerne
Oregano und Petersilie, frisch
1 Handvoll roter Linsen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. In einem Topf in 2 Esslöffeln Olivenöl goldgelb anbraten. Dann die Dose Tomaten sowie die Linsen dazugeben und ca. 15 min köcheln lassen. Gegebenenfalls muss man noch etwas Wasser hinzugeben, je nach dem wie viel Flüssigkeit die Linsen aufsaugen. Hitze reduzieren bzw. Platte ausschalten und die restlichen Zutaten unterrühren. Mit Salz sowie Pfeffer pikant abschmecken. Beiseite stellen und ziehen lassen.

Nun die Auberginenscheiben abgießen, in einer Pfanne reichlich Öl erhitzen und je nach Pfannengröße die Auberginenscheiben in einer oder zwei Durchgängen von beiden Seiten anbraten bis sie schön gar sind. Gebratene Scheiben in eine mit Küchenpapier ausgekleidete Schüssel legen, so dass überschüssiges Fett aufgesaugt wird. Kartoffeln zwischenzeitlich abgießen. Wenn man die Auberginen fertig angebraten hat, Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Ofen auf 150 Grad Celsius vorheizen, Auflaufform bereit stellen.

Bechamelsauce a la greco:

4 EL Mehl
3 EL Butter
140 ml Milch
Salz
Pfeffer
Muskantnuß
1/2 Packung Feta, gewürfelt

In einem Topf Butter schmelzen, Mehl einrühren und anschwitzen. Milch vorsichtig zugießen und rühren, rühren, rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Zum Schluss den zerbröselten Feta druntermischen, gut durchrühren bis eine glatte Masse entsteht und beiseite stellen. Ich hatte fast etwas zu wenig Bechamelsauce, daher habe ich hier die Mengen etwas nach oben skaliert.

Das große Finale:

Eine Schicht Kartoffeln in die Auflaufform legen, dann eine Schicht Auberginenscheiben. Darauf kommt dann die fleischlose Sauce. Dann wieder eine Schicht Kartoffeln, gefolgt von den restlichen Auberginen. Als Krönung dann die Bechamelsauce oben drauf. Alles schön mit der cremigen Sauce bedecken, damit im Ofen nichts austrocknet. Bei 150 Grad backen bis die obere Schicht goldgelb schimmert. Am besten ca. 35 Minuten, variiert natürlich je nach Ofen.

Man kann in diesem Auflauf auch gut Reste von gekochten Kartoffeln verstecken. Die Herstellung erforderte etwas mehr Aufmerksamkeit, daher gibt es nicht ganz so viele Fotos wie sonst. Immerhin habe ich vom fertigen Produkt eins gemacht, allerdings erst, nachdem schon die Horden darüber hergefallen waren. Dazu gab es einen großen bunten Salat. Bon Appetit.

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Kichererbsensalat a la Auntie Bonnie

Thursday, May 13th, 2010

Da ich noch eine winzigen Rest Kichererbsen im Schrank hatte,  habe ich heute als Abendbrot-Snack Kichererbsensalat nach einem Rezept von Vegan-Queen Sara Kramer gemacht. Das war von langer Hand geplant, denn die Kichererbsen mussten eingeweicht und gekocht werden. Habe ich übrigens auch zum letzten Mal gemacht, denn selbst nach 3 h Kochen sind sie noch nicht so schön mürbe wie die vorgekochten Exemplare aus der Konserve…

Man nehme:

Eine Dose bzw. zwei große Handvoll gekochter Kichererbsen. Abgießen und in eine Salatschüssel geben.

Weitere Zutaten:


2 kleine oder 1 große, reife Tomate
ein wenig Zwiebel (ich hatte noch weiße da, aber auch rote oder Frühlingszwiebeln gehen)
1 Knoblauchzehe
frische Petersilie
2 EL Olivenöl
1 EL Rotweinessig
1/2 EL Zitronensaft
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie fein hacken. Zusammen mit den ebenfalls gewürfelten Tomaten zu den Kichererbsen geben. Umrühren. Mit Olivenöl, Essig, Zitronensaft, Salz sowie Pfeffer würzen. Wichtig: vor Verzehr  sollte der Salat mindestens 1h ziehen, damit die Kichererbsen den Geschmack der Salatsauce gut annehmen können.

Dazu passen Baguette oder Bauernbrot. Eignet sich bestimmt auch gut als Salat zu einer Grillfeier oder als Snack für das Mittagessen im Büro. Dabei vielleicht mit dem Knoblauch etwas sparsam sein, zwengs der Kollegen.  Bon Appetit.

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Tipp der Woche: TK-Suppengrün

Monday, May 10th, 2010

Wer nur für eine Person kocht, wird keinen Vorrat an frischem Suppengrün (aka eine Knolle Sellerie, eine Handvoll Möhren, ein paar Stangen Porree, ein Topf Petersilie) anlegen. Für den Fall kann ich uneingeschränkt tiefgekühltes Suppengrün empfehlen. Für – wie der Name schon sagt – Suppen und Eintöpfe, aber auch zum Aufpeppen von Pastasauce sowie Fleischgerichten. Wer wie ich nur über ein sehr kleines Tiefkühlfach verfügt, kauft am besten die kleine Verpackungseinheit (siehe Bild, ähnlich wie TK-Kräuter). Besitzer einer XXL-Tiefkühltruhe können einen der ebenfalls erhältlichen, größeren Beutel mit tiefgefrorenem Suppengemüse zwischen die Schweinehälften, Pizzas und Pommes quetschen. Bon Appetit.

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Selbermach-Sonntag: Spätzle

Sunday, April 11th, 2010

Die Damen von Mädchenmannschaft loben ja immer den Selbermach-Sonntag aus. Letztes Wochenende haben wir uns für umgerechnet ca. 50 Cent eine riesige Portion Spätzle selber gemacht. Das war so einfach! Das war so lecker! Das ging so schnell! Das war so lecker! Das war güngstig. Habe ich schon erwähnt, dass das lecker war?
Dazu gab es Schweinefilets mit Steinpilzsoße, Möhrengemüse und einen großen Salat. Das hat natürlich ein wenig mehr gekostet als 50 Cent.

Das supereinfache Spätzlerezept:

Für eine tüchtige Portion nehme man:
200g normales Weizenmehl
200g Spätzlemehl (auch Weizendunst genannt)
3 Eier
1/4-1/8 Liter Wasser (nach Bedarf, eher dünnflüssiger Teig erschien uns zum Schaben mit Brett und Messer besser)
Prise Salz

Aus den Zutaten mit der Küchenmaschine und Knethaken einen glatten, zähflüssigen Teig herstellen. Diesen auf ein nasses Brett streichen, mit einem nassen Messer kleine Streifen ins kochende Wasser schaben. Wenn die Spätzle an der Oberfläche schwimmen mit einer Schaumkelle abschöpfen, in einem separaten Topf mit klarem Wasser schwenken und in eine vorgewärmte Terrine geben. Nach und nach den Teig aufbrauchen, fertige Spätzle warm stellen.

Ein wunderbare Beilage. Und natürlich kann man daraus auch prima Kasspatzen machen.
Bon Appetit.

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Resteverwertung “Altes Brot”: Der Scheiterhaufen

Monday, March 8th, 2010

Ich bin kein Fan von süßen Hauptgerichten. Überhaupt nicht. Süß? Nur als Nachspeise.
Aber mein Horoskop hat gesagt “Wage mal was Neues”, also habe ich heute aus altbackenem, 6 Tage altem Weizenmischbrot einen Scheiterhaufen gemacht.

Scheiterhaufen bauen:

Altbackenes Brot in Stücke schneiden, in mit Milch verquirlten Eiern kurz wenden, dann abwechselnd mit Apfelschnitzen, Rosinen und Mandelsplittern in eine gefette Auflaufform schichten. Die Milch-Ei-Mischung mit Vanillezucker, etwas normalem Zucker und Zimt nochmal verquirlen und über die Masse geben.10 Minuten ziehen lassen, damit sich das Brot komplett vollsaugen kann. Im Ofen bei 160°C je nach Menge 30 – 45 Minuten goldbraun backen. Ich habe die Menge der Milch-Ei-Mischung nach Gefühl gemacht, ähnliche Rezepte gibt es hier und hier.

Scheiterhaufen lichterloh:


Sieht gut aus, riecht gut und schmeckt phänomenal! Ich kann diese Restverwertung für altes Brot oder Semmeln wärmstens empfehlen. Dazu schmeckt Kompott, Vanille-Soße oder Eis. Bon Appetit.

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Die goldenen Regeln der modernen Speisekammer

Monday, March 1st, 2010

1. Saisonal einkaufen. Produkte aus der Region, die gerade Erntezeit haben, sind immer die günstigere Alternative. Saisonkalender gibt es hier und hier.

2. Weniger Fleisch essen. Ist mit das teuerste
Lebensmittel, außer man will gruseliges Billigfleisch essen. Dazu fällt mir noch die Aktion “Meatless Monday” ein, die ich vorbehaltlos unterstützen kann.

3. Nichts wegwerfen. Habe kürzlich aus wirklich altbackenem Bauernbrot French Toast (aka Arme Ritter) gemacht und es war einfach nur köstlich. Leider wurden keine Fotos gemacht, das Gericht hätte definitiv einen eigenen Blogeintrag verdient. Ein andermal.

4. Keine verarbeiteten Produkte kaufen. Grundnahrungsmittel sind in Deutschland sehr billig, wohingegen Fertigprodukte nur suggerieren, günstig zu sein.

5. Seltener Essen gehen. (Kriege ich jetzt Ärger mit Konjunkturpaketsbefürwortern?) Lieber mit Freunden gemeinsam kochen, macht Spaß, ist ebenfalls gesellig, schmeckt aber oft besser und ist definitiv günstiger. Die meisten Restaurants sind sowieso Mist. Sagt mein Vater.

6. Nicht zu viel kochen. Das soll jetzt kein Aufruf zu frugaler Selbstkasteiung sein. Essen ist wichtig, essen muss Spaß machen. Aber tatsächlich kocht man meistens zu viel, isst also auch zu viel. Angemessene Portionen kochen, das verschlankt nicht nur die Ausgaben.

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