Archive for the ‘Vegetarisch’ Category

Der Reis ist heiß: Reispudding

Wednesday, July 14th, 2010

Der traurige Rest

Zu unten stehendem Curry hatte ich Basmatireis gemacht. Viel Reis.  Zu viel Reis, da ich  zu faul war, die richtige Menge abzuwiegen. Aber hier kommt ja (fast) nichts um. Am nächsten Tag gab es Dank meiner Faulheit daher einen leckeren Nachtisch: Reispudding.

Zutaten

Milch nach Bedarf.
1-2 EL Zucker&Zimt
1 Tütchen Vanillezucker
Eine Handvoll Rosinen

Extra-Tipp für Veganer sowie Kokosfans: statt der normalen Milch Kokosmilch nehmen. Dann kann man Zucker&Zimt getrost weglassen. Yum!

Den Reis in einen großen Topf geben. Mit Milch angießen, Zucker & Zimt, Vanillezucker sowie Rosinen dazugeben, umrühren. Der Reis sollte nun knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Aufkochen lassen. Dann bei kleiner Hitze 15-20 Minuten köcheln, bis eine cremige, wohlriechende Pampe entstanden ist. Zwischendrin muss man öfter mal umrühren und eventuell ein wenig Milch nachgießen – Pudding brennt leicht an! Den Reispudding dann in kleine Schüsseln, am besten Keramik, füllen und kalt stellen. Achtung: nicht sofort in den Kühlschrank, das verbraucht extra Energie. Vorher auf dem Fensterbrett ein wenig auskühlen lassen.

Wenigstens 30 min kalt stellen. Die einzelnen Portionen nach Bedarf aus dem Behälter auf einen Teller stürzen. Einfach so essen, oder nach Belieben mit frischen Früchten garnieren. Bon Appetit.

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Es muss was weg: Paprika und Pellkartoffel

Tuesday, July 13th, 2010

Der traurige Rest:

Vom Vortag waren noch 2 recht große Pellkartoffeln übrig. Die für einen Salat eingeplanten Paprika hatten leider schnell an Frische verloren und waren daher nur noch zum Kochen geeignet. Da sich Gemüse- und Kartoffelreste jeder Art sehr gut in einem Curry verstecken lassen, habe ich trotz der Hitze mal wieder eins gemacht. Die Menge war reichlich – ein Abendessen für vier Personen oder Reste für die Lunchbox bzw. zum Einfrieren.

Man nehme außerdem:

Aus dem Vorrat ein paar Handvoll roter Linsen.
Eine Zwiebel.
1-2 EL Sonnenblumenöl oder jede andere Art neutrales Öl

Außerdem habe ich frisch erstanden:
Kokosmilch
Koriander
Curry-Paste, die bis 2015 hält.  Also ewig.

Linsen waschen und beiseite stellen. Paprika putzen und in kleine Streifen schneiden. Zwiebel grob hacken. In einem großen Topf 1-2 EL Sonnenblumenöl erhitzen und Zwiebel sowie Paprika darin 5 min unter Rühren anbraten.

Dann die Kokosmilch, 1 TL Currypaste, Linsen, sowie 500 ml Wasser zugeben. Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel 30 min köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Gelegentlich umrühren und gucken, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, gegebenenfalls nachfüllen – Linsen saugen extrem viel Wasser. In der Zwischenzeit Pellkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Selbstverständlich eigenen sich auch Reste von Salzkartoffeln für dieses Rezept. Die Kartoffeln erst nach 20 min dazugeben, da sie sonst zerfallen. Koriander waschen, fein hacken und nach dem Anrichten für die, die ihn mögen, übers Curry streuen.

Version ohne Koriander. Dazu passt: Basmatireis, Couscous. Tipp: Für die Lunchbox ist Fladenbrot als Beilage gut geeignet – schnell, einfach, schmeckt. Bon Appetit.

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Meine vegetarische Moussaka mit Kartoffeln

Thursday, May 20th, 2010

Beim Aldi gab es letzte Woche sehr günstige Auberginen. Manche behaupten Aubergine schmecke nach nichts, aber gerade ihre zurückhaltende Note macht sie so vielseitig verwendbar. Aus Rezeptbestandteilen meiner vegetarischen Lasagne, ein paar Inspirationen aus meinem griechischen Kochbuch sowie einer Handvoll Kartoffeln habe ich daraus einen Auflauf gemacht.

Das braucht man für 3-4 Personen:

8 mittelgroße Kartoffeln
1,5 Auberginen

Die Auberginen in Scheiben schneiden, in einer Schüssel mit Wasser und Salz bedecken, ziehen lassen. Die Kartoffeln waschen, als Pellkartoffeln ca. 30 min kochen bis sie so gut wie gar sind. Währenddessen die fleischlose Sauce zubreiten.

Die fleischlose Sauce:

1 Dose Tomaten
1/2 Packung Feta, gewürfelt
1 Handvoll Rosinen oder Korinthen
1 Handvoll gehackter Pinienkerne, alternativ Sonnenblumenkerne
Oregano und Petersilie, frisch
1 Handvoll roter Linsen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. In einem Topf in 2 Esslöffeln Olivenöl goldgelb anbraten. Dann die Dose Tomaten sowie die Linsen dazugeben und ca. 15 min köcheln lassen. Gegebenenfalls muss man noch etwas Wasser hinzugeben, je nach dem wie viel Flüssigkeit die Linsen aufsaugen. Hitze reduzieren bzw. Platte ausschalten und die restlichen Zutaten unterrühren. Mit Salz sowie Pfeffer pikant abschmecken. Beiseite stellen und ziehen lassen.

Nun die Auberginenscheiben abgießen, in einer Pfanne reichlich Öl erhitzen und je nach Pfannengröße die Auberginenscheiben in einer oder zwei Durchgängen von beiden Seiten anbraten bis sie schön gar sind. Gebratene Scheiben in eine mit Küchenpapier ausgekleidete Schüssel legen, so dass überschüssiges Fett aufgesaugt wird. Kartoffeln zwischenzeitlich abgießen. Wenn man die Auberginen fertig angebraten hat, Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Ofen auf 150 Grad Celsius vorheizen, Auflaufform bereit stellen.

Bechamelsauce a la greco:

4 EL Mehl
3 EL Butter
140 ml Milch
Salz
Pfeffer
Muskantnuß
1/2 Packung Feta, gewürfelt

In einem Topf Butter schmelzen, Mehl einrühren und anschwitzen. Milch vorsichtig zugießen und rühren, rühren, rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Zum Schluss den zerbröselten Feta druntermischen, gut durchrühren bis eine glatte Masse entsteht und beiseite stellen. Ich hatte fast etwas zu wenig Bechamelsauce, daher habe ich hier die Mengen etwas nach oben skaliert.

Das große Finale:

Eine Schicht Kartoffeln in die Auflaufform legen, dann eine Schicht Auberginenscheiben. Darauf kommt dann die fleischlose Sauce. Dann wieder eine Schicht Kartoffeln, gefolgt von den restlichen Auberginen. Als Krönung dann die Bechamelsauce oben drauf. Alles schön mit der cremigen Sauce bedecken, damit im Ofen nichts austrocknet. Bei 150 Grad backen bis die obere Schicht goldgelb schimmert. Am besten ca. 35 Minuten, variiert natürlich je nach Ofen.

Man kann in diesem Auflauf auch gut Reste von gekochten Kartoffeln verstecken. Die Herstellung erforderte etwas mehr Aufmerksamkeit, daher gibt es nicht ganz so viele Fotos wie sonst. Immerhin habe ich vom fertigen Produkt eins gemacht, allerdings erst, nachdem schon die Horden darüber hergefallen waren. Dazu gab es einen großen bunten Salat. Bon Appetit.

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Kichererbsensalat a la Auntie Bonnie

Thursday, May 13th, 2010

Da ich noch eine winzigen Rest Kichererbsen im Schrank hatte,  habe ich heute als Abendbrot-Snack Kichererbsensalat nach einem Rezept von Vegan-Queen Sara Kramer gemacht. Das war von langer Hand geplant, denn die Kichererbsen mussten eingeweicht und gekocht werden. Habe ich übrigens auch zum letzten Mal gemacht, denn selbst nach 3 h Kochen sind sie noch nicht so schön mürbe wie die vorgekochten Exemplare aus der Konserve…

Man nehme:

Eine Dose bzw. zwei große Handvoll gekochter Kichererbsen. Abgießen und in eine Salatschüssel geben.

Weitere Zutaten:


2 kleine oder 1 große, reife Tomate
ein wenig Zwiebel (ich hatte noch weiße da, aber auch rote oder Frühlingszwiebeln gehen)
1 Knoblauchzehe
frische Petersilie
2 EL Olivenöl
1 EL Rotweinessig
1/2 EL Zitronensaft
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie fein hacken. Zusammen mit den ebenfalls gewürfelten Tomaten zu den Kichererbsen geben. Umrühren. Mit Olivenöl, Essig, Zitronensaft, Salz sowie Pfeffer würzen. Wichtig: vor Verzehr  sollte der Salat mindestens 1h ziehen, damit die Kichererbsen den Geschmack der Salatsauce gut annehmen können.

Dazu passen Baguette oder Bauernbrot. Eignet sich bestimmt auch gut als Salat zu einer Grillfeier oder als Snack für das Mittagessen im Büro. Dabei vielleicht mit dem Knoblauch etwas sparsam sein, zwengs der Kollegen.  Bon Appetit.

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Buchtipp: Jonathan Safran Foer, Eating Animals

Thursday, May 6th, 2010

Jonathan Safran Foer ist Papa geworden. Wie so oft wirft die Ankunft des Nachwuchs das vorherige Leben tüchtig durcheinander. Man fragt sich schließlich entrüstet, was das eigentlich für eine Welt ist, in der wir leben. Spätestens wenn das Kind in die Beikostphase kommt (für Laien gibt es Infos hier) macht man sich auch Gedanken über Bio, Fleisch ja, Fleisch nein, Export, Import, whatnot. Ratet mal, warum ich den Blog hier mache… Jonathan Safran Foer ging das ähnlich. Er hingegen machte sich auf den Weg, die Herkunft des Stücks Fleisch zu erkunden, dass sich laut Ernährungsempfehlung auf dem Teller seines Sohnes befinden sollte. Forschte nach, schrieb Briefe, fuhr übers Land, brach des Nachts in Putenfarmen ein. Seine Erlebnisse waren derart haarsträubender Natur, dass er ein Buch daraus machte. Was ich hiermit allen Lesern ans Herz legen möchte. Es macht vielleicht nicht aus allen von uns Vegetarier. Aber es schildert eindringlich, welchen Einfluss der Verzehr von Fleisch auf unsere Umwelt hat.

Ein kleines Zitat zum Appetit anregen (allerdings nur den Appetit aufs Lesen):

“All told, farmed animals in the United States produce 130 times as much waste as the human population – roughly 87,000 pounds [fast 40.000 kg] of shit per second. The pollution strenght of this shit is 160 times greater than raw municipal sewage. And yet there is almost no waste-treatment infrastructure for farmed animals – not toilets, obviously, but also no sweage pipes, no one hauling away for treatment, and almost no federal guidelines regulating what happens to it.”

Im Deutschen liest sich das ganze dann ungefähr so:
“Alles in allem erzeugen landwirtschaftliche Nutztiere in den USA 130 Mal mehr Abwasser als die gesamte menschliche Bevölkerung. Ungefähr 40.000 kg Scheiße in der Sekunde. Der Verschmutzungsgrad dieser Scheiße ist 160 mal größer als der von ungeklärten, städtischen Abwässern. Und dennoch gibt es so gut wie keine Abwasserinfrastruktur in der Tierhaltung – klar gibt es keine Toiletten, aber eben auch keine Abwasserrohre, niemanden, der die Scheiße in Kläranlagen fährt und so gut wie keine Vorgaben der Bundesstaaten, was damit zu passieren hat.”

Wer wissen will, was mit der Scheiße passiert: Jonathan Safran Foer, Eating Animals. Hamish Hamilton, London 2009. Bon Appetit.

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Gemüse der Saison stellt sich vor: Radieserl

Thursday, April 22nd, 2010

Meine schönste Erinnerung an die Kindergartenzeit ist an das Osterfrühstück, bei dem es neben Schnittlauch- und Kressebrot auch Radieschen auf die Stulle gab. Daher heute in der modernen Speisekammer: alles über das Radieserl.

Radieschen sind Frühlingsboten, denn erste Sorten können bereits im März im Freiland ausgesäht und im April geerntet werden. Wegen ihrer kurzen Wachstumsphase (4 Wochen) sind Radieschen sehr gut zum selber ziehen geeignet. Auch auf Wochenmärkten und im Supermarkt kann man frische Exemplare bekommen. Von Ware mit welkem Grün unbedingt die Finger lassen! Das rote Knöllchen ist gesund: Radieserl sind reich an Vitamin C, Eisen, Calcium und Magnesium. Und durch seine milde Schärfe ist es auch ein prima Muntermacher. Der Schärfegehalt hängt übrigens zum großen Teil von der Bodenbeschaffenheit ab: je höher der Wassergehalt, desto milder werden die Radieschen.

Lagerung: nach dem Kauf am besten die Blätter entfernen. Die Knollen gewaschen und geputzt in einer Plastiktüten im Gemüsefach des Kühlschrank lagern. So halten sie sich ein paar Tage.

Wie isst man die?
1. Einfach in dünne Scheiben geschnitten aufs Butterbrot und ein bisschen salzen.
2. Noch einfacher: am Stück zu Brezn und Obazder.
3. Raffitückisch: Radieschen-Kräuter-Quark. In selbstgemachten Kräuter-Quark grob geraffelte Radieserl geben. Sofort servieren, da der Quark sich durch die Radieschen rosa färben kann. Oder einfach eine farblose Sorte wählen, zum Beispiel “Eiszapfen”.
4. Auf www.chefkoch.de gibt es weitere sagenhafte Rezepte mit Radieschen
5. In Amerika scheinen Radieserl “English Breakfast Radishes” zu heißen. Hier ein sehr einfaches Rezept für einen Radieschensalat. Yum!
6. Auch als Beilage zu Couscousbällchen sehr zu empfehlen.

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Resteverwertung: Coucousbällchen aus dem Ofen

Tuesday, March 23rd, 2010

Ich hatte mich mal wieder verschätzt beim Couscous kochen und noch eine halbe Müslischüssel übrig. Um mal was Neues auszuprobieren, habe ich mir folgendes Rezept ausgedacht: Couscousbällchen. Ich habe sie im Ofen gebacken, weil ich Angst hatte, dass sie mir in der Pfanne zerbröseln.

Die Zutaten:

Zu der Couscousmenge 1-2 Eier , 1 Esslöffel Olivenöl und 1-3 Esslöffel Magerquark geben, ja nach Restmenge Couscous. Ordentlich salzen, pfeffern und außerdem noch eine Handvoll geriebenen Parmesan unterrühren.

Dann eine große Möhre sehr fein hobeln, unter die Masse geben und verrühren. Ist die Konsistenz zu trocken, noch einen Esslöffel Magerquark dazu geben. Ist die Konsistenz sehr feucht, so kann man dem mit einer handvoll Haferflocken Abhilfe schaffen.

Ab in den Ofen:

Aus der Masse kleine Bällchen formen, auf ein Blech setzen und in den auf 180°C vorgeheizten Ofen geben. 25 Minuten bei Ober-Unterhitze backen. 5 Minuten vor Ende der Backzeit Bällchen umdrehen.

Couscousbällchen mit Kräuterquark:

Dazu schmecken Radieschen und ein selbstgemachter Kräuterquark als Dip. Dafür nimmt man:
4 Esslöffel Magerquark
1 Esslöffel Frischkäse
5 Esslöffel Milch
gemischte Kräuter aus dem Tiefkühler
1 viertel Zwiebel,extra fein gehackt
reichlich Salz
Alles gut miteinander verrühren, am besten klappt das mit einem Schneebesen.

Man kann die Bällchen gut kalt essen, als Snack in der Mittagspause oder auch auf einem großen Salat. Wenn man die Bällchen nicht mit Resten, sondern mit extra dafür zubereiteten Couscous machen möchte, dann würde ich diesen mit Gemüsebrühe ansetzen. Dann werden die Bällchen vermutlich noch geschmackiger und man kann die Salzmenge etwas reduzieren. Bon Appetit.

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Resteverwertung “Altes Brot”: Der Scheiterhaufen

Monday, March 8th, 2010

Ich bin kein Fan von süßen Hauptgerichten. Überhaupt nicht. Süß? Nur als Nachspeise.
Aber mein Horoskop hat gesagt “Wage mal was Neues”, also habe ich heute aus altbackenem, 6 Tage altem Weizenmischbrot einen Scheiterhaufen gemacht.

Scheiterhaufen bauen:

Altbackenes Brot in Stücke schneiden, in mit Milch verquirlten Eiern kurz wenden, dann abwechselnd mit Apfelschnitzen, Rosinen und Mandelsplittern in eine gefette Auflaufform schichten. Die Milch-Ei-Mischung mit Vanillezucker, etwas normalem Zucker und Zimt nochmal verquirlen und über die Masse geben.10 Minuten ziehen lassen, damit sich das Brot komplett vollsaugen kann. Im Ofen bei 160°C je nach Menge 30 – 45 Minuten goldbraun backen. Ich habe die Menge der Milch-Ei-Mischung nach Gefühl gemacht, ähnliche Rezepte gibt es hier und hier.

Scheiterhaufen lichterloh:


Sieht gut aus, riecht gut und schmeckt phänomenal! Ich kann diese Restverwertung für altes Brot oder Semmeln wärmstens empfehlen. Dazu schmeckt Kompott, Vanille-Soße oder Eis. Bon Appetit.

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Mein vegetarischer Pie

Sunday, February 14th, 2010

Inspiriert durch das englische Nationalgericht “Shepherds Pie” sowie einem ähnlichen, vegetarischen Ableger aus dem Kochbuch, habe ich eine eigene Version kreiert, die etwas saftiger und herzhafter ist, so dass man das fehlende Fleisch nicht vermisst. Yummy!

Zutaten:

600g Kartoffeln, am besten mehlig kochende, sowie
Milch, Butter, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, etwas Schmand für das Kartoffelpüree. Ideal natürlich, wenn man von einem anderen Gericht noch größere Menge Püree übrig hat – Resteverwertung deluxe!

250 g Champignons
1/2 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
3 Stangen Staudensellerie
3 mittelgroße Möhren
eventuell kleinere Menge Gemüsereste, Linsen etc.
1 TL gekörnte Brühe oder Hefebrühe
1-2 TL Tomatenmark
Oregano
Parmesan
Salz, Pfeffer

Step 1:
Kartoffeln kochen.

Step 2:

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze sanft anschmurgeln.

Step 3:

Den Sellerie, die Möhren sowie etwaige Gemüsereste klein hacken und zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Mit etwas Wasser oder Weinresten ablöschen, Brühe, sowie Tomatenmark zugeben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Step 4:

Pilze putzen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Zum Gemüse geben, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Weiter köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln gar sind, abgießen und Kartoffelpüree daraus machen. Ich gebe hier ein bisschen Schmand dazu, weil das Püree damit etwas herber schmeckt, was gut zum Pie passt.
Fertiges Kartoffelpüree beiseite stellen und den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Step 5:

Prüfen, ob das Gemüse gar ist. Sellerie und Karotten dürfen nur noch ein kleines bisschen bissfest sein. Gares Gemüse vorsichtig (heiß!) in die Pieform geben.

Step 6:

Kartoffelpüree vorsichtig über dem Gemüse verteilen. Etwas Parmesan drüber reiben und dann für ca. 20 Minuten im Ofen überbacken. Dazu schmeckt ein Feldsalat mit einem würzigen Essig-Öl-Dressing. Reste eignen sich hervorragend zum aufwärmen und für die Lunchbox. Bon Appetit.

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Wintersalate: Fenchel-Apfel-Chicoree Salat mit Dattelvinaigrette

Saturday, January 23rd, 2010

Winter ist in Bezug auf frischen Salat eine traurige Zeit. Das einzige was frisch ist, ist das Wetter. Kopfsalat, Eisbergsalat (der Name täuscht, er wächst nicht in Grönland!) und Gurken sind fad, schmecken höchstens nach Kunstdünger und sind TEUER! Aber: nicht verzagen. Es gibt leckere Alternativen und davon möchte ich eine vorstellen: der Fenchel-Apfel-Chicoree Salat mit Dattelvinaigrette. Chicoree ist klassiches Wintergemüse und momentan relativ günstig zu erhalten.

Man nehme:

Je nach Personenzahl:

1 -2 Knollen Fenchel

1 -2 Stauden Chicoree

1/2 -1 Apfel, säuerliche Sorte (hier: Rubinette)

Für die Vinaigrette:

4-6 Datteln (getrocknet oder frisch)

2-4 Esslöffel Olivenöl

Zitronensaft, Salz, Pfeffer, etwas Wasser

Zuerst die Vinaigrette machen. Dazu die Datteln fein würfeln, Olivenöl, Zitronensaft, Wasser, Salz und Pfeffer nach Geschmack dazugeben und zu einer cremige Sauce rühren. Man kann das auch im Shaker machen oder, wer es ganz fein mag, das Ganze pürieren.

Dann den Apfel und den Fenchel in feine Scheiben schneiden und sofort mit der Vinaigrette vermengen. So vermeidet man, dass beide braun werden.

Chicoree waschen, halbieren, Strunk rausschneiden und in feine Streifen schneiden. Zum Salat geben.

Dazu schmeckt Bauernbrot mit Butter, der Salat ist aber auch ein prima Begleiter zu Bratengerichten. Bon Appetit.

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