Archive for the ‘Sparen’ Category

Fehlschläge I

Monday, November 23rd, 2009

Bis jetzt habe ich ja immer schön positiv über die von mir geretteten Reste geredet. Aber das hier soll eine wahre Aufzeichnung meiner Versuche, restelos glücklich zu werden sein, daher kommt hier eine kleine Liste von Fehlschlägen der letzten Woche.

Fehlschlag Nr. 1
Da war zum einen die Sache mit der Hühnersuppe. Also fein Biogockel gekauft, Suppe gekocht und weil mein Sohn so gerne Reis mag, ein gute Portion Reis reingetan. Kochen lassen, Zimmer aufgeräumt, Kind gewickelt, gespielt – ah, ja mal nach der “Suppe” gucken. Ahem. Reispampe mit Hühnerstückchen trifft es wohl eher. Emil fand es lecker, ich ungenießbar, also habe ich in mühsamer Kleinstarbeit die guten guten Biohühnerstückchen rausgefisselt. Und den Rest der Reispampe weggeworfen. Sehr wahrscheinlich hätte man daraus noch Biokleister herstellen können.

Fehlschlag Nr.2
Die Pilze. Braune Champignons, war noch eine Handvoll von übrig, ich mir gedacht: die hebt man doch am besten in einer Papiertüte im Gemüsefach des Kühlschranks auf. Mh. Ergebnis: die Pilze waren total ausgetrockent und rochen wie alte ungewaschene Männer. Also: ab in die Tonne. Hat jemand einen guten Tipp, wie man Pilze richtig lagern kann, ohne dass sie schimmeln oder anfangen wie Messies zu riechen?

Fehlschlag Nr. 3 aka der ewige Fehlschlag
Ich weiß ja nicht, wer von meinen Lesern Kleinkinder zu Hause hat, aber so ein Kleinkind ist ein phänomenaler Resteproduzent. Brotstückchen, einmal angelutscht, angeknabberte Gurkenstückchen, Äpfel und zerdrückte Bananen, um nur ein paar Dinge zu nennen. Die noch nicht eingespeichelten Essensreste esse ich meistens einfach so auf. Die eingespeichtelen Reste gehen in die Tonne. Ich versuche das schon über die Menge zu regeln und einfach erstmal eine kleine Portion hinzustellen, aber Kinder von 15 Monaten legen ein so erratisches Essverhalten an den Tag, dass man letzten Endes mit 5-6 angekauten Miniportionen da steht.

Ich bin also noch weit davon entfernt, Abfall so gut zu vermeiden wie diese englische Familie Green (das ist doch Zufall mit dem Namen, oder?)

NACHTRAG
Heute Abend gesellten sich zu den Fehlschlägen noch:
- ein Glas verschimmeltes Pesto
- eine halbe Packung verschimmelter Brotaufstrich Brunch
- ein kleines Stück steinharter Parmesan, an dem Reibe wie Mixer ihre Zähne ausgebissen haben.
Uff. Keine herausragende Bilanz.

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Restverwertung: Salzkartoffeln

Monday, November 9th, 2009

Der traurige Rest:
Salzkartoffeln en masse

Eigentlich nicht traurig, denn Kartoffeln sind dankbare Reste, und als Salzkartoffeln gekocht eigentlich nicht als solche zu bezeichnen. So sind sie zum Beispiel Grundlage für Bratkartoffeln oder viele Aufläufe. Ich habe mich diesmal wieder für einen Salat entschieden.

Kartoffeln im siebten Salathimmel:

Kartoffelsalat mit Salatgurke und Kräutern

Ich nenne diesen Salat “schwedischer Kartoffelsalat”, weil ich ihn so ähnlich mal auf den Schären gegessen habe. Um zu vermeiden, dass die Kartoffeln süßlich werden, sollte man sie noch am selben Tag verarbeiten. Gegessen werden kann er dann später und auch noch am nächsten Tag.

Kartoffeln in Würfel schneiden,
etwa die gleiche Menge Salatgurke in Würfel schneiden, unterrühren,
Salz,
Pfeffer,
Essig (am besten ein heller),
neutrales Öl und
frische Kräuter (Dill oder Petersilie oder 7 Kräuter aus dem Tiefkühler)dazu,
mischen, fertig. Ab in den Kühlschrank oder bei den aktuellen Temperaturen auf den Balkon.

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