Archive for the ‘Reste’ Category

Resteverwertung: Coucousbällchen aus dem Ofen

Tuesday, March 23rd, 2010

Ich hatte mich mal wieder verschätzt beim Couscous kochen und noch eine halbe Müslischüssel übrig. Um mal was Neues auszuprobieren, habe ich mir folgendes Rezept ausgedacht: Couscousbällchen. Ich habe sie im Ofen gebacken, weil ich Angst hatte, dass sie mir in der Pfanne zerbröseln.

Die Zutaten:

Zu der Couscousmenge 1-2 Eier , 1 Esslöffel Olivenöl und 1-3 Esslöffel Magerquark geben, ja nach Restmenge Couscous. Ordentlich salzen, pfeffern und außerdem noch eine Handvoll geriebenen Parmesan unterrühren.

Dann eine große Möhre sehr fein hobeln, unter die Masse geben und verrühren. Ist die Konsistenz zu trocken, noch einen Esslöffel Magerquark dazu geben. Ist die Konsistenz sehr feucht, so kann man dem mit einer handvoll Haferflocken Abhilfe schaffen.

Ab in den Ofen:

Aus der Masse kleine Bällchen formen, auf ein Blech setzen und in den auf 180°C vorgeheizten Ofen geben. 25 Minuten bei Ober-Unterhitze backen. 5 Minuten vor Ende der Backzeit Bällchen umdrehen.

Couscousbällchen mit Kräuterquark:

Dazu schmecken Radieschen und ein selbstgemachter Kräuterquark als Dip. Dafür nimmt man:
4 Esslöffel Magerquark
1 Esslöffel Frischkäse
5 Esslöffel Milch
gemischte Kräuter aus dem Tiefkühler
1 viertel Zwiebel,extra fein gehackt
reichlich Salz
Alles gut miteinander verrühren, am besten klappt das mit einem Schneebesen.

Man kann die Bällchen gut kalt essen, als Snack in der Mittagspause oder auch auf einem großen Salat. Wenn man die Bällchen nicht mit Resten, sondern mit extra dafür zubereiteten Couscous machen möchte, dann würde ich diesen mit Gemüsebrühe ansetzen. Dann werden die Bällchen vermutlich noch geschmackiger und man kann die Salzmenge etwas reduzieren. Bon Appetit.

0

Resteverwertung “Altes Brot”: Der Scheiterhaufen

Monday, March 8th, 2010

Ich bin kein Fan von süßen Hauptgerichten. Überhaupt nicht. Süß? Nur als Nachspeise.
Aber mein Horoskop hat gesagt “Wage mal was Neues”, also habe ich heute aus altbackenem, 6 Tage altem Weizenmischbrot einen Scheiterhaufen gemacht.

Scheiterhaufen bauen:

Altbackenes Brot in Stücke schneiden, in mit Milch verquirlten Eiern kurz wenden, dann abwechselnd mit Apfelschnitzen, Rosinen und Mandelsplittern in eine gefette Auflaufform schichten. Die Milch-Ei-Mischung mit Vanillezucker, etwas normalem Zucker und Zimt nochmal verquirlen und über die Masse geben.10 Minuten ziehen lassen, damit sich das Brot komplett vollsaugen kann. Im Ofen bei 160°C je nach Menge 30 – 45 Minuten goldbraun backen. Ich habe die Menge der Milch-Ei-Mischung nach Gefühl gemacht, ähnliche Rezepte gibt es hier und hier.

Scheiterhaufen lichterloh:


Sieht gut aus, riecht gut und schmeckt phänomenal! Ich kann diese Restverwertung für altes Brot oder Semmeln wärmstens empfehlen. Dazu schmeckt Kompott, Vanille-Soße oder Eis. Bon Appetit.

0

Die goldenen Regeln der modernen Speisekammer

Monday, March 1st, 2010

1. Saisonal einkaufen. Produkte aus der Region, die gerade Erntezeit haben, sind immer die günstigere Alternative. Saisonkalender gibt es hier und hier.

2. Weniger Fleisch essen. Ist mit das teuerste
Lebensmittel, außer man will gruseliges Billigfleisch essen. Dazu fällt mir noch die Aktion “Meatless Monday” ein, die ich vorbehaltlos unterstützen kann.

3. Nichts wegwerfen. Habe kürzlich aus wirklich altbackenem Bauernbrot French Toast (aka Arme Ritter) gemacht und es war einfach nur köstlich. Leider wurden keine Fotos gemacht, das Gericht hätte definitiv einen eigenen Blogeintrag verdient. Ein andermal.

4. Keine verarbeiteten Produkte kaufen. Grundnahrungsmittel sind in Deutschland sehr billig, wohingegen Fertigprodukte nur suggerieren, günstig zu sein.

5. Seltener Essen gehen. (Kriege ich jetzt Ärger mit Konjunkturpaketsbefürwortern?) Lieber mit Freunden gemeinsam kochen, macht Spaß, ist ebenfalls gesellig, schmeckt aber oft besser und ist definitiv günstiger. Die meisten Restaurants sind sowieso Mist. Sagt mein Vater.

6. Nicht zu viel kochen. Das soll jetzt kein Aufruf zu frugaler Selbstkasteiung sein. Essen ist wichtig, essen muss Spaß machen. Aber tatsächlich kocht man meistens zu viel, isst also auch zu viel. Angemessene Portionen kochen, das verschlankt nicht nur die Ausgaben.

0
Posted in Allgemein, Reste, Saisonal, Vorrat |

Resteverwertung: Hühnerbrust

Monday, February 22nd, 2010

Wenn ich Hühnersuppe koche, will ich möglichst viel aus meinem teuren Biohuhn herausholen. Von der Suppe selbst wird ein Teil eingefroren. Für die Suppeneinlage verwende ich das Fleisch von Schenkel und Flügel, sowie alles anderen kleinteilige Fleisch (hier ist gründliche Fitzelarbeit angesagt). Zu schade für die Suppe finde ich immer die Hühnerbrust. Ich mache daraus einen Salat bzw. Sandwich/Pausenbrot-Belag. Selbstverständlich geht das eben so gut mit Resten vom Brathuhn. Die Mengenangaben hier sind für eine Hühnerbrust gedacht – ergibt belegte Brote für zwei Personen.

Der Rest:

Hühnerfleisch kleinschneiden und in eine Schüssel geben.

Salatzutaten 1:

eine Avocado
eine halbe Zitrone
leichte Salatmayonnaise
eine Hand voll Walnüsse

Salatzutaten 2:

Außerdem:
eine mittelgroße Möhre
etwas Stangensellerie (oder geraspelten Knollensellerie)

Hähnchen im siebten Salathimmel:

Avocado, Möhre und Sellerie kleinschneiden und zu dem Hähnchen geben. Walnüsse fein hacken und unter mischen.

Für die Soße Mayonnaise mit Zitronensaft verrühren (Menge: je nach persönlichem Geschmack, mindestens jedoch 1 EL Mayonnaise) bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Besonders pikant wird es mit einem Teelöffel Senf.

Für die Lunchbox zwei Scheiben Brot damit belegen. Schmeckt hervorragend auf Baguette, als wie auch auf kräftigem Bauernbrot. Oder auf etwas Blattsalat angerichtet sofort genießen. Bon Appetit.

0

Tipp der Woche: Bring back the Pausenbrot

Wednesday, February 17th, 2010

Das gute alte Pausenbrot. Bei dem Wort riecht man schon den Muff von Schulturnhallen, Aulen und erinnert sich an die informativen Stände von Ernährungsberatern, die einem die Milchschnitte ausreden wollten. Zwei Jahrzehnte später muss ich neidlos anerkennen: es ist was dran am Pausenbrot. Einfacher, gesünder und billiger als ein Stulle ist kaum eine andere Form der Unterwegsernährung. In einem Pausenbrot lassen sich gut Reste verarbeiten, man kann es am Schreibtisch, aber auch auf einer Parkbank essen und im Netz findet man viele inspirierte Rezepte für Luxuspausenbrote. Die heißen heutzutage Sandwich oder Wrap, weil Pausenbrot der Gourmetelite zu sehr nach Reihenhauseigenheim und Turnbeutel klingt.

Hier ein paar nützliche Links für alle, die wie ich dem Pausenbrot eine zweite Chance geben:
Ein Definition findet man auf der allwissenden Müllhalde Wikipedia
Die Brigitte liefert für Muttis eine Reihe von Rezeptideen erwähnt aber, “dass man die auch mit ins Büro nehmen kann”. Ach..
Essen&Trinken hat ebenfalls in seinem Onlineangebot eine eigene Kategorie Sandwiches/Brote.
Die ultimative Pausenbrot-Fanseite auf www.butterbrot.de !

Extratipp

Zum Verpacken von Pausenbroten sind Bäckerei- und Gemüsetüten gut geeignet. Obwohl wir mittlerweile versuchen, mit eigenem Brotbeutel einkaufen zu gehen, hat man doch immer wieder Papiertüten vom Semmelkauf daheim. Nicht wegwerfen!

1

Mein vegetarischer Pie

Sunday, February 14th, 2010

Inspiriert durch das englische Nationalgericht “Shepherds Pie” sowie einem ähnlichen, vegetarischen Ableger aus dem Kochbuch, habe ich eine eigene Version kreiert, die etwas saftiger und herzhafter ist, so dass man das fehlende Fleisch nicht vermisst. Yummy!

Zutaten:

600g Kartoffeln, am besten mehlig kochende, sowie
Milch, Butter, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, etwas Schmand für das Kartoffelpüree. Ideal natürlich, wenn man von einem anderen Gericht noch größere Menge Püree übrig hat – Resteverwertung deluxe!

250 g Champignons
1/2 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
3 Stangen Staudensellerie
3 mittelgroße Möhren
eventuell kleinere Menge Gemüsereste, Linsen etc.
1 TL gekörnte Brühe oder Hefebrühe
1-2 TL Tomatenmark
Oregano
Parmesan
Salz, Pfeffer

Step 1:
Kartoffeln kochen.

Step 2:

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze sanft anschmurgeln.

Step 3:

Den Sellerie, die Möhren sowie etwaige Gemüsereste klein hacken und zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Mit etwas Wasser oder Weinresten ablöschen, Brühe, sowie Tomatenmark zugeben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Step 4:

Pilze putzen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Zum Gemüse geben, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Weiter köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln gar sind, abgießen und Kartoffelpüree daraus machen. Ich gebe hier ein bisschen Schmand dazu, weil das Püree damit etwas herber schmeckt, was gut zum Pie passt.
Fertiges Kartoffelpüree beiseite stellen und den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Step 5:

Prüfen, ob das Gemüse gar ist. Sellerie und Karotten dürfen nur noch ein kleines bisschen bissfest sein. Gares Gemüse vorsichtig (heiß!) in die Pieform geben.

Step 6:

Kartoffelpüree vorsichtig über dem Gemüse verteilen. Etwas Parmesan drüber reiben und dann für ca. 20 Minuten im Ofen überbacken. Dazu schmeckt ein Feldsalat mit einem würzigen Essig-Öl-Dressing. Reste eignen sich hervorragend zum aufwärmen und für die Lunchbox. Bon Appetit.

0

Resteverwertung: Alte Brötchen, Semmeln, Wecken, Rundstücke, Brezn

Thursday, January 14th, 2010

Wirklich olle Reste:

In meinem Bemühen, nichts Essbares mehr wegzuwerfen, habe ich jeden noch so kleinen Semmel- und Breznrest aufgehoben. Manches Exemplar dort oben ist bestimmt 3 Monate alt! Wenn man das trocken lagert, schimmelt es nicht und wird einfach nur hart. Sehr hart. Anstatt Semmelbrösel (die übliche Verwertung von steinalthartem Brot) wollte ich Semmelknödel draus machen.

Erster Schritt: Kleinhacken

Die Semmelreste in mundgerechte Stücke hacken / schneiden. Auf die Finger aufpassen!


Dann mit warmer Milch, in der ein bißchen geschmolzene Butter gelöst ist, einweichen. Für 300 g Semmelreste 150 ml Milch und 30g Butter verwenden. Hier tat sich dann mein Problem auf: einige der Semmelreste blieben STEINHART. Andere matschten zu einem appetitlichen Brei. Verzweifelter Anruf bei der Küchengöttin (aka Mamaaaaaaa). Da erfuhr ich dann, dass man für Semmelknödel “altbackene” Brötchen nimmt, dh. maximal 3 Tage alt. Aus den älteren Exemplare macht man doch wohl eher Semmelbrösel. *Mist*. Aber ich gebe mich nicht geschlagen und versuche es mit der Schuhbeckschen Knödelwurst.


Dafür gebe ich noch 3 Eier in die wilde Mischung und lasse das ganze den Nachmittag über ziehen. Schneller Planwechsel: das Abendbrot gibt es jetzt Mittags und das Knödelprojekt wird auf den Abend verschoben.

Gerettet mit Materialien aus der Weltraumtechnik:


Man nehme ein ausreichend großes Stück Alufolie, forme den Knödelteig zu einer länglichen Wurst. Dann die Teigmasse in die Mitte der Alufolie legen, diese drumherum wickeln und oben zusammenschlagen. Die Ende hochbiegen. Das Aluwürschtel in eine Pfanne legen und mit Wasser angießen, ungefähr bis zu halben Höhe der Wurst. Aufkochen lassen und bei geringer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann vorsichtig! Mit Handschuhen! Und adequaten Hilfsmitteln! Die Aluwurst aus dem Wasser nehmen. Vorsichtig auswickeln. Die Semmelwurst in Scheiben schneiden.


Diese dann in lecker Butter anbraten. Das sieht zwar ein bißchen fies aus, aber hurra! Es schmeckt. Und wir sind alle noch am Leben, das heißt es war sogar genießbar. Und ich musste die alten Semmeln nicht wegwerfen. Mission accomplished. Aber ich vermute, man könnte das doch eleganter hinkriegen…

Was passt dazu?

Bei uns gabs dazu Pilzpfanne. Lecker schmeckt dazu auch ein Salat. Bon Appetit.

Ein weiteres tolle Rezept für altes Brot findet man auf der englischsprachigen Seite von Oxfam. Hier stellt “Oxfam’s Green Granny” viele Tipps auf Video ein. Vorbildlich!

1
Posted in Familie, Reste, Rezepte, Sparen |

Die Reste vom Feste

Friday, January 1st, 2010

Nachdem ich mich langsam von den Feiertagen erhole, möchte ich hier in Rückschau meinen Bratensrestesalat posten. Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es bei uns statt der üblichen Ente oder Gans einen italienischen Putenrollbraten, dazu Nudeln, Fenchel-Möhren-Gemüse und einen kleinen grünen Salat. Wir hatten einen Gast, dessen Fassungsvermögen ich etwas überschätzt habe. Wenn ich mehr Ahnung hätte, wüsste ich noch, welchen Wein wir dazu getrunken haben, da er aber zufällig aus dem Vorrat gegriffen war, weiß ich nurnoch: er war lecker. Und rot.

Die feiertäglichen Reste:

Die bunten Muschelnudeln waren klasse, und mit einem Blick auf die Reste wusste ich: das schreit mal wieder förmlich nach Restesalat. Die Idee, Bratenreste zu Salat zu verarbeiten, ist nicht neu, ich kann mich erinnern, dass es das bei meiner Mutter auch gab, mit Kartoffeln, sauren Gurken und einer noch saureren Majosauce. Das war fast immer das Beste am Braten…

Aus Resten wird Salat:

Als erstes nimmt man die vorhandenen Reste – in diesem Fall Nudeln, Braten mit Füllung und Gemüse – und schneidet sie in mundgerechte Stücke. In eine große Salatschüssel tun.

Kleine Helferlein:

Was sich in Nudelrestesalaten immer gut macht, sind eingelegte, getrocknete Tomaten. Vor allem im Winter, wenn das Angebot an frischen, geschmackigen Tomaten rar ist. Sparsam damit umgehen, und das Öl immer ein bißchen abtropfen lassen. Sonst hat man auf seinem Schneidebrett einen kleinen, zähen Ölsee (siehe oben).

Rohkost rules Restesalat:

Dann sollte noch etwas frisches Gemüse an den Salat. Ich hatte noch Fenchelreste im Kühlschrank, die ich ganz fein geschnitten dazugegeben habe.

Bratenreste im siebten Salathimmel:

Und noch ein, zwei Möhren drüberraspeln. Alles zusammenmischen. Zur Salatsauce: ich habe hier zwei Esslöffel Olivenöl und zwei Esslöffel Zitronensaft drangeben.
Dann vorsichtig mit Salz und Pfeffer abschmecken, je nachdem, wie würzig der Braten und die Nudeln sind, braucht es da garnicht mehr viel von.

Schmeckt lecker als Abendbrot oder zum Brunch. Bon Appetit.

0

Es muss was weg: Fenchel und Pilze

Tuesday, December 22nd, 2009

Das musste weg:

Bio-Fenchel, zwar erst vor ein paar Tagen gekauft, aber leider schon ziemlich angegammelt. Habe den Fehler gemacht und abgepackten Fenchel aus dem Discounter geholt. Sobald man ihn von seiner Verpackung befreit, fängt eine Art beschleunigter Verfallsprozess an. Ich werde hier die angegammelten Stellen entfernen, und Orangen-Fenchel als Beilage machen. Dazu dünstet man den Fenchel kurz in etwas Butter an, löscht das mit 200 ml frisch gepresstem Orangensaft ab und lässt es ca. 10 min köcheln. Salzen, pfeffern, fertig.


Ebenfalls auf meiner Verwertungsliste standen diese Champignons. Zusammen mit einer Handvoll getrockneter Steinpilze aus dem Vorrat, die ich in Wasser eingeweicht habe, soll daraus ein Pilz-Risotto werden.

Wie mache ich ein Risotto?

Ein Zwiebel und 1-2 Knoblauchzehen fein hacken. Mit einem Teelöffel Butter in einem mittelgroßen Topf glasig dünsten.


1,5 Tassen Reis (muss nicht unbedingt Risottoreis sein) kurz mit andünsten. Dann wahlweise mit Wein und/oder Brühe ablöschen. Jetzt die kleingeschnittenen Champignons und die eingeweichten Steinpilze mit dem Einweichwasser dazugeben. Die angegebene Menge reicht für 2 – 3 Personen. Dann kommt das wichtigste bei einem Risotto: rühren, rühren, rühren. Es darf nicht zu stark kochen und der Reis muss sich schön mit Brühe vollsaugen. Immer wieder Brühe nachgeben, bis der Reis so gut wie weich ist. Dann vom Herd nehmen und ausquellen lassen.

Das fertige Menü:

Zum Orangen-Fenchel und dem Pilz-Risotto habe ich noch Lachs mit Dillbutter gemacht. Den Lachs fand ich im Tiefkühler. Noch gefroren habe ich ihn mit dem Rest vom Orangensaft, Salz und Pfeffer mariniert. Den Ofen auf 170° C vorheizen, Lachs in eine feuerfeste Form geben und ca. 15 min backen. Dann Butterflocken und Dill drauf geben und noch weitere 5 min im Ofen lassen, bis die Butter schön geschmolzen ist.

Es schmeckt viel viel besser, als es auf dem Bild aussieht!
Übrigens fängt man am Besten mit dem Risotto an, macht nebenher den Lachs und dann, 10 min bevor beides fertig ist, den Orange-Fenchel. Bon Appetit!

1

Restverwertung: Obst

Thursday, December 10th, 2009

Der traurige Rest:

Bei uns fallen immer wieder Bananenreste und nicht gegessene Apfelschnitze an. Viel zu schade zum wegschmeißen! Mit Hilfe einer Orange und ein paar Rosinen aus dem Vorrat lässt sich ein schneller Obstsalat machen. Perfekt als Nachtisch. Oder als Zwischensnack.

Der Helfer in Orange:

Die Orange ist ein wichtiger Bestandteil des Obstsalates: sie verhindert, dass die Äpfel und Bananen unansehlich braun werden. Und schmeckt. Und hat Vitamine.

Was ist zu tun?

Von den Obstresten braune und angegammelte Stellen herausschneiden und Obst grob würfeln. Dann Orange schälen, vom weißen Fisselzeug befreien und ebenfalls grob würfeln. Alles in einer Schale gut zusammenmischen. Zum Schluß können- nach Geschmack – Rosinen oder Mandeln drüber gegeben werden.

Obst im siebten Salathimmel:

In dieser Konstellation kann der Salat sogar im Kühlschrank übernachten – die Orange verhindert ja schlimmer Verfärbungen – und als vitaminreiches Frühstück herhalten. Bon Appetit.

0