Es soll in Kanada Leute geben, die im Winter den Ofen an und die Ofentür aufmachen. So kalt ist das da.
Ich mache auch den Ofen an, wegen bekannter Großwetterlage, aber die ganze Energie nur zum Heizen zu verwenden, kam mir ineffizient vor. Und weil man sich auch von innen wärmen sollte, ergo eine Speckrolle anfuttern, habe ich Fairy Cakes gemacht. Das Rezept stammt von der guten Nigella Lawson, die für vieles bekannt ist außer für schlanke Küche.
Die Kuchen sind gut gelungen, allerdings hatte ich etwas Probleme mit dem Frosting. Aber Übung macht bekanntlich den Meister, weswegen morgen gleich weitergebacken werden muss.
Fairy Cakes von Nigella Lawson
125g Butter, weich
125g Zucker
2 große Eier
125 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Vanillezucker
3 TL Milch
Für das Frosting
250g Puderzucker
125 g Frischkäse
1 TL Zitronensaft
Ofen auf 200°C vorheizen. Die Zutaten für die Küchlein alle bis auf die Milch in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Dann Löffelweise die Milch dazugeben und unterrühren. Es sieht nach wenig Teig aus, aber er wird wunderbar fluffig und füllt die Förmchen später gut aus!
Den Teig gleichmäßig auf 12 Muffinformen verteilen. Für 15 Minuten im Ofen backen, vor der Entnahme mit einem Holzspieß testen, ob sie wirklich durch sind. Fertige Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen und währenddessen das Frosting herstellen. Dazu den Frischkäse mit dem Zitronensaft glatt rühren. Den Puderzucker nach und nach dazusieben (dauert ewig….) und mit dem Handrührer unterschlagen. Ich hatte noch Lebensmittelfarbe im Haus und habe darum gleich zugeschlagen (fairy, Fee, rosa, Lillyfee?). Wenn die Kuchen kühl sind, mit einem Buttermesser das Frosting auftragen. Meines war etwas flüssig, vielleicht weil ich zuviel Puderzucker neben die Schüssel gesiebt habe oder zu großzügig mit dem Zitronensaft war.
Einen Tee oder Kaffee kochen und den ersten Fairy Cake noch vor dem warmen Ofen stehend genießen. Enjoy!
















