Einfach selbstgemacht: Gyoza oder Maultäschle auf Japanisch

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Wie versprochen folgt hier nun noch das Rezept für die zum Ramen fantastisch passenden Gyoza. Die Idee, gewürztes Fleisch in Teig zu verstecken, ist international: ob es sich nun um Tortellini, Pelmeni, Maultäschle, Jiaozi oder eben Gyoza handelt, gedämpft oder gebraten werden sie weltweit gerne gegessen. Während ich die Herstellung der Maultäschle getrost meinem lokalen Metzger überlassen kann, machen wir Gyoza gerne selbst. Weil es auch recht einfach ist, wie Ihr gleich sehen werdet.

Zutaten für circa 20 Gyoza

Für den Teig

200g feinstes Weizenmehl

170ml Wasser

1 TL Salz

Für die Füllung

200g Hackfleisch gemischt

2 Handvoll gegarter Glasnudeln

1 kleines Stück Ingwer

2 Frühlingszwiebeln

1 EL Sojasauce

Für die Sauce

 

Den Teig herstellen. Dazu alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und diesen für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit der Gabel auflockern. Die Glasnudeln mit einem scharfen Messer fein wiegen und zum Hackfleisch geben. Den Ingwer in die Mischung reiben. Die Frühlingszwiebeln fein hacken und mit der Sojasauce ebenfalls zum Fleisch geben. Wer mag, kann noch eine Knoblauchzehe hinein drücken. Die Füllung gründlich verkneten.

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Den Teig auf einer bemehlten Fäche ausrollen und mit einem großen runden Ausstecher oder einem Glas (Durchmesser circa 8 cm) Teigkreise ausstechen. Nun mit zwei feuchten Teelöffeln je ein Häufchen Füllung in die Mitte des Teigkreises setzen.

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Dann wie auf dem Foto zu sehen die Teigränder oben über der Füllung zusammenfalten und verknicken, so dass es hält. Mein Tochter hatte großen Spaß beim Gyoza-Falten.

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Damit die fertigen Teigtaschen nicht festkleben, haben wir sie auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech gesetzt. Sind alle Teigtaschen fertig, folgt das Anbraten.

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Dazu eine Pfanne heiß werden lassen, etwas Sesam- oder Erdnussöl hinein geben und die erste Runde Teigtaschen unten knusprig anbraten. Dann mit einem kleinen Schluck Wasser angießen und schnell einen Deckel drauf, um die Gyoza fertig zu dämpfen.

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Sie sind fertig, wenn der Teig oben an der Faltung glasig aussieht. Sofort servieren.

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Man isst die Gyoza mit Stäbchen oder mit der Hand und tippt sie in eine Mischung aus Sojasauce und Reisessig (1: 1). Wer es scharf mag, kann noch Chilipaste dazu geben.

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