Kürbis-Kartoffelsuppe mit karamelisierten Zwiebeln und Zitronenthymian

Eben noch im Freibad, jetzt schon in den Gummistiefeln – so könnte man den überaus pünktlich Auftritt des Herbstes beschreiben. Während wir gestern noch im Schatten schwitzen, rauscht jetzt draußen selig der Regen, die Bäume atmen auf, der Gundermann im Wald sprießt endlich wieder und weil die Amis schon anfangen, ihren Kaffee mit Kürbisgeschmack zu verhunzen (Pumpkin Spice Latte) ist jetzt wohl offiziell Kürbiszeit, also los:

Zutaten für 4 Portionen

1 kleiner Hokkaido Kürbis

3 mehlig kochende Kartoffeln

1 große Gemüsezwiebel

1 EL Öl

1 TL Zucker

1 Zweig Rosmarin

2 Zweige Zitronenthymian

500 ml Hühnerbrühe

1 Lorbeerblatt

1 Schuss Balsamico Essig

Als Garnitur: Brotwürfel aus alten Brot ODER gerösteter Speck ODER Chorizo

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Den Kürbis sowie die Kartoffeln putzen und würfeln. Die Gemüsezwiebel hacken und im Öl anschwitzen, dann mit Zucker überstreuen und langsam karamlisieren lassen. Den Rosmarin sowie den Thymian zugeben und unter rühren so lange andünsten bis die Kräuter anfangen zu duften. Kürbis- sowie Kartoffelwürfel ebenfalls kurz anbraten, dann mit der Hühnerbrühe ablöschen.

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Das Lorbeerblatt zugeben und circa 20 Minuten köcheln lassen. Dann mit einem Kartoffelstampfer grob zerkleinern. Mit Balsamico und eventuell Salz abschmecken.

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Ich streue noch viel frisch gemahlenen Pfeffer drüber, aber das ist so ein Spleen von mir. Noch heiß und mit Garnitur der Wahl servieren. Gut nach einem Regenspaziergang, wo man erste Nüsse und Eicheln gesammelt hat. Der Herbst kam wirklich über Nacht dieses Jahr.

 

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