Der Holzofen, der Fuchs und Ich

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Wir verbrachten die Pfingstferien auf der Alm. Schön abgelegen aber trotzdem mit den Annehmlichkeiten modernen Lebens wie Kühlschrank, Kaffeemaschine und E-Herd. Und einem Holzherd, den wir auch wirklich gebraucht haben.

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Ja, es gab elektrisches Licht, aber es war doch etwas dunkel an dem Tag….. 1 °C und Graupelschauer direkt in den Wolken ist fei schee duster.

Das mit dem Kühlschrank hätten wir uns anfangs sparen können, denn es war derart kalt, dass wir eigentlich immer den Holzofen in Betrieb hatten. Wenn ich ihn nicht hätte immer wieder ausgehen lassen. Ahem. Lektion 1: Ein Holzofen läuft nicht einfach weiter, man sollte gelegentlich einen Scheit nachlegen.

Lektion 2: Auch wenn es draußen kalt wie im Kühlschrank ist, auf keinen Fall Lebensmittel wie Käse oder Speck vor der Hüttentür lagern. In den Bergen gibt es nämlich wilde Tiere! Echt jetzt! Ohne Spaß: in meiner Blauäugigkeit habe ich eine Kühltasche vor die Tür gestellt. Die war dann weg und wir fanden sie später völlig zerfetzt auf dem Weg, Speck und Käse verzehrt nur die Magarine war noch da (mit Pfotenspuren, sie wurde also immerhin gekostet). Soviel dazu.

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Ein Holzofen ist ideal für langsam vor sich hin blubbernde Suppen, die wir die ersten Tage auch wirklich nötig hatten.

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Besonders toll: die Aussicht aus meinem Küchenfenster. Besonders natürlich bei schönem Wetter, wenn man mal was sieht.

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Und: die Kräuterwiese direkt vor der Tür mit wildem Oregano, Pimpernelle, Frauenmantel und jeder Menge Minze für Tee!

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Im Tarnmantel beim Kräuter suchen. Ich verrate jetzt aber nicht wo wir genau waren, denn diese Hütte soll ein Geheimtipp bleiben.

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