Roggentoast mit Hefe, Rosinen und Walnüssen

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Anfang des Jahre wühle ich mich immer besonders gründlich durch meine Vorratsschränke, um in Vergessenheit geratene Lebensmittel ausfindig zu machen. Dabei stoße ich dann auf ein Potpourri an Hülsenfrüchten (und mache ein vegetarisches Chilie für den Tiefkühler daus) oder auf diverse Mehlsorten, die im Eifer gekauft aber dann nie benutzt wurden, wie das Roggenmehl, dass wir zum Brotbacken besorgt hatten. Dann verstarb unser Sauerteig und seitdem haben wir keinen Neuen mehr gezüchtet. Ein kleiner Ausblick ins WWW aber zeigte mir, dass man durchaus Brote mit Roggenanteil OHNE Sauerteig backen kann. Ich habe ein knuspriges Roggentoast daraus gemacht, mit süß-saftigen Rosinen und bissigen Walnüsse, das – frisch getoastet und mit großzügig Butter bestrichen – wunderbar zu einer Tasse Tee passt. Das Beste? Das Brot kann scheibenweise eingefroren und nach Bedarf im Toaster aufgetaut werden  – für den spontanen Toastgenuss an verschneiten Winternachmittagen.

Zutaten für eine Kastenform

100g Roggenmehl

200g Weizenmehl

1/2 Tl Kardamom

1/2 TL Salz

2 EL Muskavado oder brauner Zucker

30g Hefe

1 Tl Honig

130g Joghurt

etwas Wasser

1 Handvoll Rosinen

1 Handvoll Walnüsse gehackt

Das Roggen- mit dem Weizenmehl sowie Salz, Zucker und Kardamom vermischen. Die Hefe mit Honig in etwas lauwarmem Wasser auflösen und zusammen mit dem Joghurt zum Teig geben. Mit dem Knethaken auf höchster Stufe gründlich durchkneten. Ist der Teig zu fest etwas Wasser zugeben. Dann die Rosinen und grob gehackten Walnüsse unterkneten und den Teig 1 Stunde an einem warme Ort gehen lassen.

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den aufgegangenen Teig ohne weiteres Kneten in eine bemehlte Kastenform gleiten lassen und etwas verteilen. Nochmal 10 Minuten ruhen lassen, dann in den Ofen geben. Nach ca. 10 Minuten mit etwas Wasser bepinseln und dann ca. 50 Minuten backen lassen. Wird das Brot oben zu dunkel, die Kastenform mit etwas Alufolie abdecken. Stäbchenprobe machen. Das gare Brot aus der Kastenform nehmen und erst gut auskühlen lassen, bevor man es anschneidet. Scheibenweise einfrieren oder sofort toasten und genießen.

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