Gemüse der Saison stellt sich vor: Rotkraut

rotkraut

Alle Jahre wieder …. wird an Weihnachten eine Ente oder Gans mit Knödeln und Rotkraut serviert. Das Wintergemüse gibt es in Dosen, Gläsern und Beuteln, geschnitten, gewürzt, für die Mikrowelle oder den Dampfdrucktopf zu kaufen. Für jeden Koch etwas. Aber halt: Was ist denn dieser lila-dunkle Kopf Kohl, den es auf dem Markt gibt? Ha! Rotkraut. So sieht der en nature also aus. Ziemlich hübsch, oder? Und weil frisches Rotkraut nicht nur lecker, sondern auch gesund ist, gibt es hier das Rezept für selbstgemachtes, klassisches Rotkraut.

Zutaten für einen mittelgroßen Kopf

1-2 Äpfel, alternativ 4 EL Apfelmus
1 Zwiebel, geschält
8 Gewürznelken
1 Stange Zimt
4 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
3 EL Zucker
2 EL vegetarischer Apfelschmalz aus dem Bioladen
2 EL Balsamicoessig
500 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
Salz
2 EL Brombeermarmelade
etwas Öl

Rotkraut vierteln und in feine Streifen schneiden. Zwiebel mit Nelken spicken. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. 2 EL Apfelschmalz und 1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Den Zucker darin karamelisieren, Rotkohl dazugeben und kurz anbraten. Mit 2 EL Essig ablöschen, Brühe dazugeben. Dann Gewürze, gespickte Zwiebel und den Apfel bzw. Apfelmus dazugeben und auf niedriger Flamme mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Wer es gern knackig mag, lässt das Kraut entsprechend kürzer kochen. Abschmecken und salzen.

Tipp: Am allerbesten schmeckt Rotkraut aufgewärmt. Daher kann das Kraut auch schon am Vortag vorbereitet werden und muss vor dem Verzehr dann nurnoch warmgemacht werden. Beim Aufwärmen 2 EL Brombeermarmelade dazugeben, für einen extra Kick. Reste lassen sich prima einfrieren.

4 Responses to “Gemüse der Saison stellt sich vor: Rotkraut”

  1. Eva Bast

    Hallo Sabine,
    habe eine große Menge Rotkohl zubereitet, allerdings ohne Fett.
    Da ich keinen Platz mehr im TKschrank habe möchte ich einwecken.
    Wie. lange müssen die Gläser sterilisiert werden?
    Freue mich auf Ihre Antwort
    Grüsse Eva

  2. Sabine

    Hallo Eva, Rotkohl kann ebenso wie Sauerkraut gut in Weckgläsern eingekocht werden. Dazu die Gläser sterilisieren, das Einkochgut bis knapp über den Rand füllen und mit Gummis, Deckeln sowie Klammern verschließen. Darauf achten, dass genügend Flüssigkeit am Einkochgut ist (bei Sauerkraut hat man ja die Gärlake). Den Ofen auf 120°C hochheizen, eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen und die Gläser auf das Blech setzen. Wenn die Flüssigkeit in den Gläsern anfängt zu perlen, 20 Minuten im Ofen einkochen. Dann die Gläser vorsichtig entnehmen, abkühlen lassen und die Klammer entfernen. Jetzt hält sich das Rotkraut bis zum Ende des Winters und darüber hinaus. Ich werde am Wochenende auch in die Rotkohlproduktion einsteigen, weil ich 10kg des guten Kohls für 2,99 Euro erstehen konnte. Schöne Grüße Sabine

  3. Karin H.

    Die Schönheit des Kohlkopfes – so ein hübsches Foto!! Und Deine Tipps sind auch sehr gut zu gebrauchen! Ich werde jetzt wieder regelmäßig hier hereinschauen ; )

  4. Brigitte

    Ich habe noch nie mit so viel Bewunderung einen Rotkohl Kopf angeschaut:ein wunderschönes Bild.Dankeschön!

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