Casserole aus Resten

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Das Jahr beginnen wir alle mit guten Vorsätzen; weswegen mein Vorsatz, kein Essen wegzuwerfen zu folgendem Experiment führte.

Die Beteiligten:

Kümmerliche Crackerreste, klägliche Käsereste, kunterbunte Gemüsereste und das eine oder andere Ei sowie reichlich Milch und Creme Fraiche.

Der Versuch:

Inspiriert von Kühlschrankkuchen, als dessen Basis zerbröselte Butterkekse herhalten dürfen, sind bei mir die kümmerlichen Crackerreste der “Teigboden” für die Casserole.

Dazu alle Cracker in einen Tüte geben und an dieser ordentlich Wut ablassen. Daraus resultierende Krümel in eine eingefettet Auflaufform geben.

Das Gemüse wird in Olivenöl angebraten, mit gutem Weißwein abgelöscht und mit reichlich Pfeffer gewürzt. In der Pfanne schmurgeln lassen, bis es bissfest gegart ist.

Den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen. Je nach Gemüsemenge 4-6 Eier mit Milch und Creme Fraiche zu einer glatten Masse rühren – vorsichtig mit der Milch, die Masse darf nicht zu dünn werden, sonst stockt sie später im Ofen nur außen. Die Eiermilch salzen (je nach Salzgehalt der Cracker etwas vorsichtiger) und mit reichlich Muskant würzen. Die kümmerlichen Käsereste (besonders widerstandsfähige Zeitgenossen schrecken auch vor  Appenzeller nicht zurück) reiben. Dann das Gemüse auf die Cracker in die Form geben, mit der Ei-Milch-Mischung übergießen und abschließend den garnicht mehr kümmerlichen Reibekäse drüber geben.

Ab in den Ofen für ca. 40 Minuten. Das Ergebnis mit einem frischen Salat genießen. Experiment so mittel geglückt, da ich tatsächlich zu viel Milch verwendet habe. Schmeckte aber trotzdem und war vor allem sehr günstig: Bis auf die Eier waren alle anderen Zutaten von Verfall bedroht und konnten so gerettet werden.

 

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