Mein Bestes: Zimtschnecken und Quark-Öl-Teig

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Seit ich sie das erste Mal in Schweden aß, bin ich ihnen bedingungslos verfallen: Zimtschnecken. Es gibt sie dort an jeder Straßenecke in den unzählingen SevenElevens, rund um die Uhr frisch, dazu etwas tintenschwarzen Kaffee oder eher edel, Nachmittags in einem schönen Omacafe in Gamla stan, dazu etwas tintenschwarzen Kaffee, aber eben in einer Porzellantasse und nicht im Pappbecher.
In Deutschland fährt man zu Ikea. Da man so viele Teelichter aber garnicht braucht, will man Zimtschnecken gelegentlich mal selber backen.

Das Blöde an daran ist, dass sie aus Hefeteig sind. Ich liebe es, Hefeteig zu essen. Ich hasse es, selber mit Hefeteig zu backen. Einen Teig ruhen zu lassen übersteigt meine nicht sonderlich strapazierfähige Geduld. Ich will ja nicht erst morgen Zimtschnecken essen!

Aber es ist ja nicht so, dass es da keine Alternative zu gibt.Mein Workaround: Der Quark-Öl-Teig.

Quark-Öl Teig ist ein absolut geniales Ding, dessen Rezept aus dem alten Doktor Oetker Buch meiner Mutter stammt. Und es ist der mit Abstand einfachste Teig – auch für Backlaien gut geeignet.

Zutaten für Quark-Öl Teig
150g Magerquark
6EL Milch
6EL Öl
75g Zucker
eine Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
300g Mehl

Den Magerquark mit der Milch, dem Öl sowie Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Nun die erste Hälfte des Mehls zu Quarkmischung geben und verrühren. Den Rest des Mehls dazu geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Zur Zubereitung von Zimtschnecken Arbeitsfläche ordentlich bemehlen und den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen, dabei auch das Nudelholz ordentlich mit Mehl bestäuben, der Teig klebt sonst sofort an allem. Das ausgerollte Teigrechteck mit weicher Butter bestreichen und großzügig mit Zucker und Zimt bestreuen. Dann von der langen Seite her aufrollen und mit einem Messer kleine Röllchen abschneiden.

Diese mit der Schnittkante nach oben auf ein mit Backpapier versorgtes Blech legen und bei 180° Grad ca. 10 bis 15 Minuten im Ofen goldbraun backen.

So. Das ganze hat jetzt keine halbe Stunde gebraucht. Derweil steht der Hefeteig immer noch im Kammerl und geht. Und geht. Und geht. Und ich gehe jetzt Zimtschnecken essen. Mit einem leckeren Milchkaffee dazu. Bon Appetit.

2 Responses to “Mein Bestes: Zimtschnecken und Quark-Öl-Teig”

  1. Nina

    Hallo,

    klingt gut… aber irgendwie fehlen auf Deiner Seite Fotos von den fertigen Zimtschnecken – die sind es doch, die einem das Wasser im Munde zusammen- und einen selbst so schnell wie möglich in die Küche laufen lassen 😉

  2. Sabine

    Hallo Nina, da haste Recht. Das Problem bei mir ist meistens, dass ich denke: Oh schnell noch gleich fotografieren, das Endprodukt, nun eine kannste ja essen und schwupp: sind alle weg. Das passiert mir so oft, wenn du andere Beiträge liest, wirst du das sehen. Ich bin einfach nicht organisiert genug beim Fotos machen und – vermutlich – sehr verfressen….. Aber danke für den Tipp und da ich die Schnecken regelmäßig mache, werde ich das Fotos mal ergänzen. Liebe Grüße!

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