Selbermachsamstag: Eiscreme
Ich weiß, vielen liegt momentan nichts ferner, als Eis zu essen. Dabei ist Eis auch im Winter ein Genuss, wenn man es mit warmem Gebäck vereint. In diesem Fall Scones, die ich nach einem wirklich supereinfachen Rezept von Hugh Fearnley-Whittingstall gebacken habe. (Das Rezept befindet sich etwas weiter unten auf der verlinkten Seite.) Dazu gab es selbstgemachte Erdbeermarmelade von Mama. Ein Gedicht.
Weil wir in unserer Familie wissenschaftliche Experimente lieben, hat Herr Speisekammer mit Sohnemann kurzerhand eine kleine Eismaschine gebaut.
Dazu braucht man:
einen großen Behälter, möglichst stabil
einen kleineren Metalltopf
reichlich Schnee
zwei Packungen Speise-Salz
Für die Eiscreme haben wir verwendet:
1 Packung Sahne
1 Joghurt
reichlich Puderzucker (halbe Packung)
das Innere einer halben Vanilleschote
Zuerst schaufelt man reichlich Schnee in den größeren Behälter und vermischt ihn mit dem Salz. Das hat den verrückten Effekt, dass der Schnee erstmal extrem runterkühlt – weil das Salz und der Schnee eigentlich schmelzen wollen und dafür sämtliche Schmelzwärme aus der Umgebung ziehen, welche wird, ergo: KALT. (Wir hatten -20°C zum Schluss). Das ganze nennt sich Kältemischung.
Sahne, Joghurt, Puderzucker und Vanille im Metalltopf mit einem Schneebesen ordentlich verrühren. Metalltopf auf den Balkon bringen und in die Kältmischung stellen. Schnell sieht man am Rande erste Eiskristallbildung. Jetzt heißt es fleißig rühren (am besten mit einem Holzlöffel), damit die Eiscreme nicht zu einem Block gefriert sondern auch richtig cremig wird. Das erfordert einiges an Kraft, denn das Zeug wird sehr schnell sehr kalt.
Doch es lohnt sich: Scones mit selbstgemachter Vanilleeiscreme und Erdbeermarmelade. Und alle sind froh.


One Response to “Selbermachsamstag: Eiscreme”
Wie toll!