Winteressen: Blumenkohl-Kartoffel-Curry

Bald ist Februar und das ist mein persönlicher Hassmonat. Grau. Kalt. Zwar der kürzeste Monat des Jahres, aber zäh wie Gummi. Schmuddelwetter. Regen. Schnee. Hatte ich grau schon erwähnt? Und so sehr ich versuche saisonal zu kochen, spätestens jetzt sehnt sich alles in mir nach sonnengereiften Tomaten frisch vom Strauch, Paprika, frischen Kräutern …. Aber was nutzt es, Wintergemüse kommt auf den Tisch und damit das nicht langweilig wird, heute mal ein Curry-Rezept. Die vielen, wärmenden Gewürze tun gut und helfen ein klitzekleines bißchen gegen die beginnende Februardepression. (Halt, noch ist Januar).

Für 4 Personen
1 Blumenkohl
3 große Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Dose Tomaten
2 Kardamomkapseln
1 TL Senfsamen
1 EL Kreuzkümmel
1 Zimtstange
2 Nelken
1 TL Zucker
100-150 ml Wasser
3 EL neutrales Öl
Chilie nach Geschmack
Salz

Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Blumenkohl in kleine Röschen brechen, Strünke kleinschneiden, waschen, beiseite stellen. Zwiebeln und Knoblauch grob hacken. In einem großen Topf das Öl stark erhitzen. Gewürze bis auf Salz dazu geben. Wenn die Senfsamen anfangen zu platzen, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und unter kräftigem rühren mit der Würzpaste bedecken. Platte auf mittlere Hitze runterschalten und Kartoffeln dazugeben. Ebenfalls kurz anbraten, dann mit 100 ml Wasser ablöschen. Deckel auf den Topf geben und ca. 15 Minuten kochen lassen, dann den Blumenkohl sowie die Tomaten und Salz dazugeben. 20-25 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, dabei immer wieder mal umrühren, damit sich alle Zutaten schön verbinden können. Wenn zuviel Flüssigkeit verkocht, noch ein bißchen Wasser zugeben. Wer mag, kann 10 Minuten vor Ende der Kochzeit noch eine Handvoll Erbsen aus dem Tiefkühlfach dazugeben. Nun abschmecken, noch etwas Currypulver oder, falls zur Hand, Garam Masala dazugeben. Vor dem Servieren Zimstange, Nelken und Kardamomkapseln – so weit auffindbar – entfernen.

Dazu schmeckt: Basmatireis, Joghurt mit Kreuzkümmel und Salz sowie Chutneys. Ein wärmendes Winteressen abseits der deftigen Hausmannskost. Bon Appetit.

P.S. Kann mir jemand einen Trick verraten, wie man Curry ansprechender fotografieren kann. Es schmeckt besser, als es aussieht.

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