Ich weiß ja nicht, wie es meinen Lesern geht, aber auch wenn das Wetter gerade spätsommerlich anmutet, bin ich schon voll auf Herbstautopilot. Das heißt, dass es statt knackiger Salate seit Tagen nur noch Suppe bei uns gibt. Aus folgenden Gründen:
1. Sie ist einfach gemacht: Zutaten schnippeln, in den Topf, Deckel drauf, Herd an, Füße hoch.
2. Sie ist ein prima Versteck für Reste: aus ollem Gemüse kann man immer eine Minestrone machen, Kartoffelpürre vom Vortag gibt cremigen Suppen die richtige Bindung und Hühnergerippe eine kräftige Brühe.
3. Sie lässt sich gut vorbereiten. Und immer wieder aufwärmen. Bei manchen Eintöpfen wird sie dadurch sogar immer besser. Prima geeigent also auch für Familien, die es nicht immer schaffen, Abends gemeinsam zu essen.
4. Sie lässt sich super mitnehmen. Zum Beispiel in die Arbeit. Wer gleicht schreit:”Aber das läuft doch aus” und Tupperware nicht vertraut, dem sei folgender Tipp gegeben: alte Gurkenschraubgläser eigenen sich vorzüglich für den Transport von flüssigen Speisen. Wer vom Opa noch einen Henkelmann im Keller hat, kann den benutzten. Retroschickneid von Kollegen garantiert!
5. Sie lässt sich gut bevorraten: Wer nicht viel Zeit zum kochen hat, aber zum Beispiel ein großes Gefrierfach, kann am Wochenende einen Suppenmarathon hinlegen: 2-3 Suppen kochen, einen Teil essen und die Reste in individuellen Portionen einfrieren. Unter der Woche Abends dann einfach eine Suppen aussuchen, auftauen, fertig. Nach ein paar Wochenenden hat man dann schon eine stattliche Auswahl am Start, vorrausgesetzt man hat eben ein großen Gefrierfach…
Braucht man noch mehr gute Gründe, ein Suppenfan zu sein? Ich finde nicht. So und jetzt hole ich mir noch einen Teller Maultaschensuppe. Bon Appetit!
