Der Kürbis war mal richtig modern (80er), dann aber auch wieder so richtig out (90er) und erlebt seit gut 10 Jahren (00er) wieder eine Renaissance. Mittlerweile pflanzt jeder Bauer hinter seinem Kuhstall oder auf einem anderen Fleckchen Erde Kürbisse an, die dann vom Karren runter verkauft werden. Außerdem wird, deutschem Einzelhandel sei Dank, Halloween auch in Deutschland immer populärer.
Kürbisse (lateinisch: Curcubitae) kann man zu fast allem verarbeiten und wenn man sich die Rezeptvielfalt im amerikanischen Raum anschaut, kommt man sich in Deutschland mit seinen Süppchen reichlich einfallslos und dillettanisch vor. Weswegen ich auch erstmal eine Suppe gekocht habe. Ähem. Tatsache kann man Kürbissspalten wie Kartoffeln im Ofen backen, ein Risotto daraus machen oder sie gekocht und püriert für Muffins sowie Kuchen verwenden. In den folgenden Wochen wird hier sicherlich noch das eine oder andere Kürbisrezept auftauchen.
Was macht den Kürbis so beliebt? Das günstige Nahrungsmittel ist vielseitig, im Anbau anspruchslos, nahrhaft, gesund, fettarm, voller Beta-Karotin, Magnesium sowie Calcium. Die Sorten reichen vom klassischen Laternen-Kürbis über den allseits beliebten Hokkaido bis hin zu Butternuss- oder Muskatkürbis.
Lagerung: ein gesunder Kürbis hält sich monatelang. Er ist allerdings frostempfindlich, daher nach Oktober nicht mehr draußen lagern.
Kürbis-Links
Die botanische Definition und eine Liste der Sorten findet man auf Wikipedia
Selbstverständlich hat Deutschland´s Frauenmagazin No.1, die Brigitte, ein Kürbisspecial auf ihrer Webseite
Video einer etwas ungewöhnlichen Suppenzubereitung (auf Englisch)
Tipps und Tricks zum Kürbisschnitzen
Ein Rezept für Pumpkin-Pie, den klassischen Kürbiskuchen.
