Archive for September, 2010

Aus dem Netz gefischt: Food Waste in Großbritannien

Sunday, September 26th, 2010

Während food waste bei uns kaum Thema ist, wird in englischsprachigen Medien immer wieder davon berichtet. So auch in der Financial Times (internationale Ausgabe), die mit einer netten Grafik darstellt, welche Lebensmittel besonders oft in der Tonne laden. Spitzenreiter: das Brot. Soviel zu “Unser täglich Brot gibt uns heute”….

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Sasas Kürbissuppe mit Kokos und Apfel

Sunday, September 26th, 2010

Suppenzeit, Kürbiszeit, es ist soweit: Herbst, wir heißen dich herzlich Willkommen!

Zutaten für 4-6 Portionen
1 Hokkaido-Kürbis, ca. 1,2 kg
1 Zwiebel
1 Apfel, säuerlich
5 kleine Kartoffeln
3 Möhren
1 Liter Hühnerbrühe (alternativ: Gemüsebrühe)
1 Prise Curry
1 Dose Kokosmilch, 400 ml
etwas neutrales Öl
Salz, Pfeffer

Apfel, Kartoffeln, Möhren sowie Zwiebel putzen und würfeln. Kürbis waschen und ebenfalls würfeln. Das ist recht beschwerlich – unbedingt auf Finger und andere Körperteile achtgeben.

In einem großen Topf 2 EL Öl erhitzen und Apfel, Kartoffeln, Möhren sowie Zwiebel mit einer Prise Curry anbraten.

Nach 5 Minuten mit der Brühe ablöschen. Kürbis dazugeben und auf mittlerer Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Platte ausschalten, Suppen ein wenig abkühlen lassen, danach fein pürieren. Kokosmilch dazugeben und noch mal kurz aufkochen. Vorsichtig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Hier wurde die Suppe als Mitternachtssnack genossen. Bon nuit et bon appetit! Reste lassen sich gut einfrieren oder am nächsten Tag als Lunch mit ins Büro nehmen.

Tipp: Wer großen Hunger oder unerwartete Gäste hat, kann eine Portion Basmati-Reis dazu kochen. Ansonsten schmeckt sie auch mit frischem Bauernbrot sehr lecker.

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Supp, supp, hurra. Ein Loblied auf – die Suppe.

Thursday, September 23rd, 2010

Ich weiß ja nicht, wie es meinen Lesern geht, aber auch wenn das Wetter gerade spätsommerlich anmutet, bin ich schon voll auf Herbstautopilot. Das heißt, dass es statt knackiger Salate seit Tagen nur noch Suppe bei uns gibt. Aus folgenden Gründen:

1. Sie ist einfach gemacht: Zutaten schnippeln, in den Topf, Deckel drauf, Herd an, Füße hoch.

2. Sie ist ein prima Versteck für Reste: aus ollem Gemüse kann man immer eine Minestrone machen, Kartoffelpürre vom Vortag gibt cremigen Suppen die richtige Bindung und Hühnergerippe eine kräftige Brühe.

3. Sie lässt sich gut vorbereiten. Und immer wieder aufwärmen. Bei manchen Eintöpfen wird sie dadurch sogar immer besser. Prima geeigent also auch für Familien, die es nicht immer schaffen, Abends gemeinsam zu essen.

4. Sie lässt sich super mitnehmen. Zum Beispiel in die Arbeit. Wer gleicht schreit:”Aber das läuft doch aus” und Tupperware nicht vertraut, dem sei folgender Tipp gegeben: alte Gurkenschraubgläser eigenen sich vorzüglich für den Transport von flüssigen Speisen. Wer vom Opa noch einen Henkelmann im Keller hat, kann den benutzten. Retroschickneid von Kollegen garantiert!

5. Sie lässt sich gut bevorraten: Wer nicht viel Zeit zum kochen hat, aber zum Beispiel ein großes Gefrierfach, kann am Wochenende einen Suppenmarathon hinlegen: 2-3 Suppen kochen, einen Teil essen und die Reste in individuellen Portionen einfrieren. Unter der Woche Abends dann einfach eine Suppen aussuchen, auftauen, fertig. Nach ein paar Wochenenden hat man dann schon eine stattliche Auswahl am Start, vorrausgesetzt man hat eben ein großen Gefrierfach…

Braucht man noch mehr gute Gründe, ein Suppenfan zu sein? Ich finde nicht. So und jetzt hole ich mir noch einen Teller Maultaschensuppe. Bon Appetit!

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Gemüse der Saison stellt sich vor: Kürbis

Monday, September 20th, 2010

Der Kürbis war mal richtig modern (80er), dann aber auch wieder so richtig out (90er) und erlebt seit gut 10 Jahren (00er) wieder eine Renaissance. Mittlerweile pflanzt jeder Bauer hinter seinem Kuhstall oder auf einem anderen Fleckchen Erde Kürbisse an, die dann vom Karren runter verkauft werden. Außerdem wird, deutschem Einzelhandel sei Dank, Halloween auch in Deutschland immer populärer.

Kürbisse (lateinisch: Curcubitae) kann man zu fast allem verarbeiten und wenn man sich die Rezeptvielfalt im amerikanischen Raum anschaut, kommt man sich in Deutschland mit seinen Süppchen reichlich einfallslos und dillettanisch vor. Weswegen ich auch erstmal eine Suppe gekocht habe. Ähem. Tatsache kann man Kürbissspalten wie Kartoffeln im Ofen backen, ein Risotto daraus machen oder sie gekocht und püriert für Muffins sowie Kuchen verwenden. In den folgenden Wochen wird hier sicherlich noch das eine oder andere Kürbisrezept auftauchen.

Was macht den Kürbis so beliebt? Das günstige Nahrungsmittel ist vielseitig, im Anbau anspruchslos, nahrhaft, gesund, fettarm, voller Beta-Karotin, Magnesium sowie Calcium. Die Sorten reichen vom klassischen Laternen-Kürbis über den allseits beliebten Hokkaido bis hin zu Butternuss- oder Muskatkürbis.

Lagerung: ein gesunder Kürbis hält sich monatelang. Er ist allerdings frostempfindlich, daher nach Oktober nicht mehr draußen lagern.

Kürbis-Links
Die botanische Definition und eine Liste der Sorten findet man auf Wikipedia
Selbstverständlich hat Deutschland´s Frauenmagazin No.1, die Brigitte, ein Kürbisspecial auf ihrer Webseite
Video einer etwas ungewöhnlichen Suppenzubereitung (auf Englisch)
Tipps und Tricks zum Kürbisschnitzen
Ein Rezept für Pumpkin-Pie, den klassischen Kürbiskuchen.

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Balkonernte: Tomaten

Thursday, September 16th, 2010

Nun hat auch auf meinem Balkon die Tomatensaison begonnen. Oben die erste Ausbeute. Viel zu ernten gibt es nicht, die eine oder andere Tomate zur Brotzeit hingegen schon. Und sie schmecken einfach supergut. Ich habe dieses Jahr nur klassische Tomatensorten angebaut, was bei meinem wenig grünen Daumen auch ganz gut ging, obwohl die Pflanzen mittlerweile sehr ärmlich aussehen. Übrigens: Tomatengrün ist giftig! Daher beim Ernten, Ausgeizen und anderen Gartenaktivitäten am Besten Handschuhe tragen. Dafür sorgen, dass Kinder nicht mit den Blättern oder Stängeln spielen.

Die Tomate ist zu vielseitig, um ihre Verwendung hier in ein paar Sätzen abzuhandeln. Die paar Exemplare von meinem Balkon werden wohl einfach so gegessen oder mit ein wenig Mozarella und Basilikum zu einem Salat verwandelt. Wer erfolgreicher Tomatenbauer ist und eine reiche Ernte haltbar machen möchte, den verweise ich nochmal auf mein Tomatensugo-Rezept . Außerdem kann man Tomatenketchup gut selbermachen. Die Tomaten zu trocknen dürfte in unsere Breiten vor allem im Spätsommer schwierig werden; ein Trocknen im Backofen ist aus Energiespargründen nicht zu empfehlen. Und fürs nächste Jahr hier noch ein Hinweis: Tomatensorten gibt es wie Sand am Meer. Wie wäre es mit dem Anbau einiger exotischer Sorten?

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Backnachmittag: Muffins mit eingekochten Pflaumen

Monday, September 13th, 2010

Eine Gemeinschaftsproduktion dreier Generationen: Muffins mit eingekochten Pflaumen und Streusel. Perfekte Regenwetterbeschäftigung für Kleinkinder, leckeres Mitbringsel für Parties oder einfach so zum Frühstück. Love yourself!

Grundrezept für 4 Personen


Menge in Rezept-Bild: für 2 Personen!!

100 g Pflanzencreme (oder Magarine)
100 g Zucker
2 EL Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
2 TL Backpulver
3 EL Joghurt oder saure Sahne
1 Glas eingekochte Pflaumen oder frische Ware

Pflaumen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Saft dabei nicht wie hier gezeigt zum Teil auf der Arbeitsplatte, sondern in einem geeigneten Gefäß auffangen.

Eier, Zucker, Vanillezucker sowie Pflanzencreme in eine Schüssel geben.

Von Küchengesell’ mit Maschine schön schaumig rühren lassen.

Mehl, Backpulver, Mandeln sowie Joghurt dazugeben.

Unterrühren.

Teig von Konditoreifachkraft in vorbereitete Muffinförmchen verteilen lassen, Teig mit je zwei Pflaumen belegen. Ofen auf 175° Grad vorheizen.

Nun noch schnell die Streusel fertigen. Dazu 100 g Mehl, 100 g Magarine oder weiche Butter, 100 g Zucker sowie zwei Handvoll Instant- oder normale Haferflocken zu Streuseln verkneten. Großzügig über die Muffins geben.

Nun für ca. 35 Minuten ab in den Ofen. Die fertigen Muffins abkühlen lassen, währenddessen Kaffee oder Tee kochen, Kind säubern, Füße hochlegen. Bon Appetit!

Restetipp: Aus übrig gebliebenen Pflaumen und Streuseln einen Plum Crumble machen. Dazu die Pflaumen in eine Auflaufform geben, mit den Streuseln bedecken und bei 180° Grad im Ofen ca. 15 Minuten knusprig überbacken. Noch heiß mit einem Klecks Vanilleeis als Nachspeise genießen. Yum!

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Erste Erfahrungen mit einer Speisekammer

Thursday, September 9th, 2010

Hier habe ich mich versteckt, mich über Vorräte (vor allem an Flips, Chips, Schokolade) gefreut, Clementinen genascht, in Omas alten Backbüchern geblättert, alte “Meine Familie und Ich”-Hefte nach Werbung durchforstet und mir gedacht: mit dem Zeug kommen wir eine Weile hin. Damals war die Speisekammer aber auch noch deutlich voller.

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