Die Saison verlängern: Ratatouille einkochen. Teil 1

Sommer, Sonne, Saisongemüse – aktuell gibt es Zucchini, Tomaten, Paprika sowie Auberginen allenthalben günstig zu erstehen. Was man damit macht? Ratatouille. Es gibt Leute, die mögen es, es gibt Leute die hassen es. Ich liebe es. Bereits letztes Jahr haben wir in großem Stil Ratatouille eingekocht und ich kann nur sagen: Wer im Dezember bei Sturm und Schnee ein Glas davon auf macht, es wahlweise mit Nudeln, Kartoffeln, Reis, als Beilage oder einfach so zu Brot genießt, der hat den Sommer auf dem Tisch. Für dieses Rezept braucht man einen sehr großen Topf, die Kapazitäten unseres 5 Liter-Topfes waren voll ausgeschöpft!

Zutaten für 8-10 Gläser

100g Zwiebeln
1,5 kg Zucchini
700 g Auberginen
1 kg rote Paprika
2kg Tomaten, extra reif
10 Knoblauchzehen
1 Handvoll frischer Basilikum
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
Olivenöl
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

Auberginen würfeln und in Salzwasser einlegen.

Paprika in 2cm lange, schmale Streifen schneiden.

Zucchini halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Wichtig! Damit man sich nicht einen ganzen Topf Gemüse verdirbt, sollte man die Zucchini vorher in rohem Zustand probieren. Es gibt nämlich gelegentlich Exemplare, die bitter schmecken – unbedingt aussortieren. Tendenziell sind kleinere Zucchini weniger gefährdet, daher kaufe ich selten Riesengemüse.

Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter fein hacken.

Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Viele Rezepte sehen vor, dass die Tomaten für den Eintopf gehäutet werden. Das mache ich in der Regel nie – weil ich zu faul bin, weil man die Haut sowieso nicht merkt, wenn die Würfel nur klein genug sind und es so noch tomatiger schmeckt.

Im Topf 4 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch sowie Kräuter darin andünsten. Dann die Zucchini und Paprika dazu. Unter Rühren anbraten. Die Zucchini geben relativ schnell Wasser ab, daher keine Panik, dass es anbrennen könnte. Auf keinen Fall extra Wasser dazu geben! Lieber die Platte runterschalten, den Topf kurz vom Herd nehmen und rühren, rühren, rühren. Nun die Auberginen abgießen und zum Gemüse in den Topf geben. Wieder rühren, rühren, rühren. Ratatouille kommt nicht umsonst vom französischen Wort touiller = das heißt umrühren!

Nun gibt man nach und nach die Tomaten dazu. Was zuerst wie ein aussichtsloses Unterfangen anmutet, gelingt alsbald, da das Gemüse anfängt, in sich zusammen zu fallen. Ist alles Gemüse untergebracht, das Ratatouille noch mit Salz sowie Pfeffer abschmecken und auf kleiner Flamme ungefähr 15 Minuten köcheln lassen. Zerkochen sollte man es nicht – schmeckt selten, und durch den Einkochprozess wird es außerdem sowieso noch nachgegart. Wer möchte, kann sich jetzt erstmal ein Tellerchen davon gönnen und eine kleine Pause einlegen. Bon Appetit.

Im zweiten Teil: Gläser vorbereiten, einkochen, einlagern…

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